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Kältegefühl: Unterschied zwischen den Versionen

 
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'''Kältegefühl''' ist ein unspezifisches [[Allgemeinsymptom]], das im Rahmen von [[Systemerkrankung]]en auftreten kann. Dazu zählen z.B. [[Infektion]]en, [[Autoimmunerkrankung]]en, [[endokrin]]e Störungen ([[Hypothyreose]]) und andere Krankheiten. Bei schwerer Ausprägung kann es in [[Schüttelfrost]] übergehen.
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'''Kältegefühl''' ist eine [[Körperempfindung]], die [[physiologisch]] bei niedrigen Umgebungstemperaturen als [[Frieren]] auftritt oder ein unspezifisches [[Allgemeinsymptom]] im Rahmen von [[Systemerkrankung]]en sein kann.  
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Die entgegengesetzte Empfindung sind [[Hitzewallung]]en.
  
 
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Nicht jedes Kältegefühl ist [[pathologisch]]. Es kann auch durch einen Wärmeverlust des Körpers bei niedrigen Umgebungstemperaturen ausgelöst werden. In erster Linie handelt es sich um eine subjektive Wahrnehmung des Patienten, die nicht zwingend mit einer tatsächlichen Absenkung der [[Körpertemperatur]] einhergeht.  
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Beim Kältegefühl handelt es sich um eine subjektive Wahrnehmung des Patienten. Bei niedrigen Umgebungstemperaturen wird sie ausgelöst, um einen kritischen Wärmeverlust an der Hautoberfläche zu signalisieren.
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Ein Kältegefühl ist [[pathologisch]], wenn es ohne adäquaten Reiz bei normaler Umgebungstemperatur in Erscheinung tritt. Mögliche Auslöser sind  [[Infektion]]en, [[Autoimmunerkrankung]]en, [[endokrin]]e Störungen ([[Hypothyreose]]) und andere Krankheiten. Bei schwerer Ausprägung kann es in [[Schüttelfrost]] übergehen.
  
 
Ein Kältegefühl kann auch regional auftreten, z.B. im Rahmen einer [[Beinvenenthrombose]] oder als [[Parästhesie]].
 
Ein Kältegefühl kann auch regional auftreten, z.B. im Rahmen einer [[Beinvenenthrombose]] oder als [[Parästhesie]].

Aktuelle Version vom 12. Juli 2017, 08:17 Uhr

1 Definition

Kältegefühl ist eine Körperempfindung, die physiologisch bei niedrigen Umgebungstemperaturen als Frieren auftritt oder ein unspezifisches Allgemeinsymptom im Rahmen von Systemerkrankungen sein kann.

Die entgegengesetzte Empfindung sind Hitzewallungen.

2 Hintergrund

Beim Kältegefühl handelt es sich um eine subjektive Wahrnehmung des Patienten. Bei niedrigen Umgebungstemperaturen wird sie ausgelöst, um einen kritischen Wärmeverlust an der Hautoberfläche zu signalisieren.

Ein Kältegefühl ist pathologisch, wenn es ohne adäquaten Reiz bei normaler Umgebungstemperatur in Erscheinung tritt. Mögliche Auslöser sind Infektionen, Autoimmunerkrankungen, endokrine Störungen (Hypothyreose) und andere Krankheiten. Bei schwerer Ausprägung kann es in Schüttelfrost übergehen.

Ein Kältegefühl kann auch regional auftreten, z.B. im Rahmen einer Beinvenenthrombose oder als Parästhesie.

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