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Kälteagglutinin: Unterschied zwischen den Versionen

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Kälteagglutinine verursachen eine bei höheren Temperaturen wieder [[reversibel|reversible]] Erythrozytenagglutination und können dadurch bei Kälteexposition zur Verlegung kleinerer [[Blutgefäß]]e führen. Sie verursachen die so genannte [[Kälteagglutininkrankheit]], die sich durch ein [[Raynaud-Syndrom]] mit verminderter Durchblutung der [[Akren]] und [[Schmerz]]en bemerkbar macht.
 
Kälteagglutinine verursachen eine bei höheren Temperaturen wieder [[reversibel|reversible]] Erythrozytenagglutination und können dadurch bei Kälteexposition zur Verlegung kleinerer [[Blutgefäß]]e führen. Sie verursachen die so genannte [[Kälteagglutininkrankheit]], die sich durch ein [[Raynaud-Syndrom]] mit verminderter Durchblutung der [[Akren]] und [[Schmerz]]en bemerkbar macht.
  
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[[Tag:IgM]]
 
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Version vom 7. März 2016, 17:58 Uhr

Synonym: Kälteantikörper, Kälte-AK

1 Definition

Kälteagglutinine sind IgM-Autoantikörper im Blut, die erst bei niedrigen Temperaturen (10–15 °C) wirksam werden. Sie richten sich gegen Oberflächenantigene von Erythrozyten und führen zu deren Agglutination und anschließender Hämolyse (autoimmunhämolytische Anämie).

Kälteagglutinine dürfen nicht mit Kryoglobulinen verwechselt werden.

2 Hintergrund

Kälteagglutinine verursachen eine bei höheren Temperaturen wieder reversible Erythrozytenagglutination und können dadurch bei Kälteexposition zur Verlegung kleinerer Blutgefäße führen. Sie verursachen die so genannte Kälteagglutininkrankheit, die sich durch ein Raynaud-Syndrom mit verminderter Durchblutung der Akren und Schmerzen bemerkbar macht.

Ein niedriger Titer von Kälteagglutininen ist ein Normalbefund. Die klinische Relevanz ergibt sich daher in erster Linie nicht aus dem Titer, sondern aus der Bindungsfähigkeit (Avidität) der Antikörper.

Diese Seite wurde zuletzt am 7. März 2016 um 17:58 Uhr bearbeitet.

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