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Irisblendenphänomen: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Bei dem '''Irisblendenphänomen''' handelt es sich um eine zeitlich spezifische, [[radiologisch]]e Kontrastierung innerhalb eines [[Leberhämangiom]]s bei der [[Computertomographie]] mit [[Kontrastmittel]].
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Das '''Irisblendenphänomen''' ist ein [[klinischer Test]], der bei der Diagnostik von [[Durchblutungsstörung]]en (z.B. [[pAVK]]) verwendet wird. Dabei handelt es sich um die verlängerte Sichtbarkeit von Druckstellen auf der Haut. Der ischämische Bereich füllt sich nach dem Loslassen des Fingers langsam vom Rand her mit [[zyanotisch]]em Blut. Bei einem normalen Gefäßtonus würde sich der Fingerabdruck über die gesamte Fläche füllen.
  
 
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Nach einiger Zeit ist das [[Hämangiom]] im Vergleich zum umliegenden Lebergewebe erst [[isodens]], bis es dann nach 15-45 Minuten (abhängig vom [[Kontrastmittel]]) wieder [[hypodens]] erscheint.
 
Nach einiger Zeit ist das [[Hämangiom]] im Vergleich zum umliegenden Lebergewebe erst [[isodens]], bis es dann nach 15-45 Minuten (abhängig vom [[Kontrastmittel]]) wieder [[hypodens]] erscheint.
 
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Ferner wird mit einem Irisblendenphänomen ein klinischer Test beschreiben, welcher unter anderem bei schwerer [[pAVK]] verwendet wird. Hierbei handelt es sich um die verlängerte Sichtbarkeit eines Fingerabdrucks als blasse Stelle auf der Haut.
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[[Fachgebiet:Radiologie]]
 
[[Tag:Leberhämangiom]]
 
[[Tag:Leberhämangiom]]

Aktuelle Version vom 13. Februar 2018, 18:17 Uhr

1 Definition

1.1 Radiologie

Bei dem Irisblendenphänomen handelt es sich um eine zeitlich spezifische, radiologische Kontrastierung innerhalb eines Leberhämangioms bei der Computertomographie mit Kontrastmittel.

1.2 Innere Medizin

Das Irisblendenphänomen ist ein klinischer Test, der bei der Diagnostik von Durchblutungsstörungen (z.B. pAVK) verwendet wird. Dabei handelt es sich um die verlängerte Sichtbarkeit von Druckstellen auf der Haut. Der ischämische Bereich füllt sich nach dem Loslassen des Fingers langsam vom Rand her mit zyanotischem Blut. Bei einem normalen Gefäßtonus würde sich der Fingerabdruck über die gesamte Fläche füllen.

2 Hintergrund

Im nativen CT erscheint das Leberhämangiom allgemein hypodens und ist oft nicht von Metastasen unterscheidbar. Wird dann intravenös ein Kontrastmittelbolus appliziert, kommt es in der Frühphase zu einer Kontrastmittelanreicherung in der Peripherie des Hämangioms. Diese Anreicherung in der Peripherie erinnert an Baumwollfrüchte, weshalb man hier auch von "Cotten-Wool-Appearance" spricht.

Danach folgt die weitere Ausbreitung des Kontrastes von der Peripherie aus zum Zentrum des Hämangioms hin, was als zentripetal bezeichnet wird.

Nach einiger Zeit ist das Hämangiom im Vergleich zum umliegenden Lebergewebe erst isodens, bis es dann nach 15-45 Minuten (abhängig vom Kontrastmittel) wieder hypodens erscheint.

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