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Ionengitter

Version vom 4. September 2014, 17:36 Uhr von Mag.med.vet. Patrick Messner (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: Ionenkristall
Englisch: ionic crystal

1 Definition

Unter einem Ionengitter versteht man in der Physik und Chemie das räumliche Anordnen von Kationen und Anionen in abwechselnder Reihenfolge. Durch Ionenbindung erfolgt der Zusammenhang innerhalb des Gitterverbandes, weshalb ein homogener Stoff im festen Zustand entsteht.

siehe auch: Ionenbindung

2 Hintergrund

Durch elektrostatische Anziehung werden positiv und negativ geladene Ionen zusammengehalten. Da es sich hier um starke Anziehungskräfte handelt, weisen Ionenkristalle hohe Schmelzpunkte auf. Zudem sind sie hart und spröde. Verschiebt man eine Ebene von Ionen gegen eine andere (darunterliegende), geraten Ionen mit gleicher Ladung nebeneinander, weshalb augenblicklich ein Abstoßungsvorgang eintritt - der Kristall zerbricht.

3 Leitfähigkeit

Ionenverbindungen sind gute elektrische Leiter, solange sie sich in einem geschmolzenen oder gelösten Zustand befinden. Befindet sich eine solche Verbindung im kristallinen Zustand, nimmt die Leitfähigkeit merkbar ab.

4 Literatur

  • "Chemie" - Charles E. Mortimer, Ulrich Müller, Thieme-Verlag, 10. Auflage
  • "Chemie für Mediziner" - A. Zeeck et. al., Urban & Fischer-Verlag, 7. Auflage

Fachgebiete: Chemie, Physik

Diese Seite wurde zuletzt am 8. September 2014 um 16:47 Uhr bearbeitet.

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