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Intravenöse Infusion

Version vom 1. August 2006, 17:13 Uhr von 195.82.66.147 (Diskussion)

Englisch: intravenous infusion

1 Definition

Die intravenöse Infusion ist eine Form der Infusion, bei der die Infusionslösung über eine Kanüle oder einen Venenkatheter direkt in eine Körpervene gelangt. Sie ist die am häufigsten eingesetzte Form der Infusion.

2 Technik

Der Zugang für die Infusion kann an verschiedenen Körperstellen gelegt werden. Man unterscheidet grob in:

Die Wahl zwischen einem zentralvenösen Venenkatheter (ZVK) und einem peripheren Venenkatheter (PVK) ist unter anderem abhängig von Menge und Dauer der Infusion, sowie der Art der Infusionslösung bzw. der in ihr enthaltenen Medikamente.

3 Risiken

Es besteht - vor allem bei längerer Infusionsdauer - die Gefahr der Einschleppung von Krankheitserregern in das Venensystem und damit das Risiko einer Phlebitis bzw. Thrombophlebitis. Durch sorgfältige Desinfektion und geeignete Hygienemaßnahmen lässt sich das Risiko minimieren. Statistisch gesehen ist es sehr gering.

Bei falscher Lage der Kanüle kann es zum Austreten von Infusionslösung in das umgebende Gewebe kommen (paravenöse Infusion).

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