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Intravasale Hämolyse

Version vom 13. August 2019, 09:39 Uhr von Bijan Fink (Diskussion | Beiträge)

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Synonym: Intravaskuläre Hämolyse

1 Definition

Als intravasale Hämolyse wird ein verfrühter Zerfall von Erythrozyten (Hämolyse) bezeichnet, bei denen die Zellen im Gefäßsystem abgebaut werden.

2 Hintergrund

Hämolytische Anämien können je nach Abbauort der Erythrozyten in extravasal und intravasal eingeteilt. Physiologischerweise erfolgt ungefähr 85 % des Abbaus der Erythrozyten extravasal im retikulohistiozytären System (RHS), insbesondere in der Milz. Bei zunehmender pathologischer Hämolyse werden die Erythrozyten jedoch auch in Leber und Knochenmark abgebaut. Wenn die Kapazität des RHS überschritten wird oder bei sehr rascher Hämolyse kommt es auch intravasal zu einem Erythrozytenzerfall.

3 Vorkommen

Eine intravasale Hämolyse findet sich beispielsweise bei vielen extrakorpuskulären hämolytischen Anämien (Marschhämoglobinurie, mikroangiopathischer hämolytischer Anämie, hämolytischer Transfusionsreaktion, paroxysmaler Kältehämoglobinurie, Sepsis) aber auch bei Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel oder paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie.

Diese Seite wurde zuletzt am 13. August 2019 um 12:03 Uhr bearbeitet.

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