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Intrauterinpessar: Unterschied zwischen den Versionen

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Als '''Intrauterinpessar''' (kurz '''IUP'''), auch bekannt als "Spirale", bezeichnet man einen T-förmigen, mit Kupferdraht oder einer Kupfer-Gold-Legierung umwickelten Kunststoffkörper. Er wird in die Gebärmutter ([[Uterus]]) eingesetzt wird und dient der Empfängnisverhütung ([[Kontrazeption]]).
 
Als '''Intrauterinpessar''' (kurz '''IUP'''), auch bekannt als "Spirale", bezeichnet man einen T-förmigen, mit Kupferdraht oder einer Kupfer-Gold-Legierung umwickelten Kunststoffkörper. Er wird in die Gebärmutter ([[Uterus]]) eingesetzt wird und dient der Empfängnisverhütung ([[Kontrazeption]]).
  
Gibt der Kunststoffkörper Hormone ab, spricht man von einem [[Intrauterinsystem]] (IUS) bzw. von einer "Hormon-Spirale".
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Gibt der Kunststoffkörper [[Hormon]]e ab, spricht man von einem [[Intrauterinsystem]] (IUS) bzw. von einer "Hormon-Spirale".
  
 
==Formen und Aufbau==
 
==Formen und Aufbau==

Version vom 13. April 2008, 23:04 Uhr

von lateinisch: intra - innerhalb, uterus - Gebärmutter
Synonym: IUP, "Spirale"
Englisch: intrauterine device

1 Definition

Als Intrauterinpessar (kurz IUP), auch bekannt als "Spirale", bezeichnet man einen T-förmigen, mit Kupferdraht oder einer Kupfer-Gold-Legierung umwickelten Kunststoffkörper. Er wird in die Gebärmutter (Uterus) eingesetzt wird und dient der Empfängnisverhütung (Kontrazeption).

Gibt der Kunststoffkörper Hormone ab, spricht man von einem Intrauterinsystem (IUS) bzw. von einer "Hormon-Spirale".

2 Formen und Aufbau

Es gibt unterschiedliche Formen und Größen von IUPs. Früher wurden Metall- und Kunststoffspiralen verwendet, heute in der Regel Kunststoff-Spiralen, die mit feinem Kupferdraht umwickelt sind.

Am unteren Ende des Intrauterinpessar befindet sich die Kontroll- bzw. Rückholfäden. Die Patientin kann die Fäden selber ertasten und somit den Sitz der Spirale grob überprüfen.

3 Wirkungsweise

Der Intrauterinpessar gibt kontinuierlich Kupferionen ab, welche die Spermienaszension in den Eileiter verhindern. Zusätzlich verhindert der IUP die Einnistung (Nidation) des befruchteten Eis.

4 Anwendung

Die Insertion eines IUP wird von einem Gynäkologen durchgeführt. Sie wird - wenn der Zervixkanal genügend dehnbar ist - in der Regel ohne Lokalanästhesie durchgeführt, wenn bis Hegar 4,5 dilatiert werden kann. In Einzelfällen - insbesondere bei Nulligravidae - wird eine Lokalanästhesie durchgeführt.

5 Indikationen

6 Sicherheit

Zur Sicherheit der Intrauterinpessare gibt es unterschiedliche Angaben. Bei richtiger Lage soll der Pearl-Index mit dem der Pille vergleichbar sein und ca. 0,5 betragen. IUPs können dabei ca. drei bis fünf Jahre in der Gebärmutter verbleiben.

7 Nebenwirkungen

Es kann nach der Implantation von IUPs zu Entzündungen im Bereich der Adnexen mit Gefahr einer aszendierenden Infektion (Adnexitis) kommen (3-7-fach erhöhtes Risiko). Die Gefahr einer Extrauteringravidität ist ca. 10-fach erhöht. Selten kommt es zur Perforation der Uteruswand (v.a. bei der Einlage des IUP). Es können Schmerzen, Blutungen und spontan Abstoßungen des IUP vorkommen.

Diese Seite wurde zuletzt am 13. April 2008 um 23:04 Uhr bearbeitet.

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