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Intrauterinpessar: Unterschied zwischen den Versionen

 
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Als '''Intrauterinpessar''' (kurz '''IUP'''), auch bekannt als "Spirale", bezeichnet man einen T-förmigen, mit Kupferdraht oder einer Kupfer-Gold-Legierung umwickelten Kunststoffkörper. Er wird in die Gebärmutter ([[Uterus]]) eingesetzt wird und dient der Empfängnisverhütung ([[Kontrazeption]]).
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Als '''Intrauterinpessar''', kurz '''IUP''', auch bekannt als "Spirale", bezeichnet man einen T-förmigen, mit Kupferdraht oder einer Kupfer-Gold-Legierung umwickelten Kunststoffkörper. Er wird in die Gebärmutter ([[Uterus]]) eingesetzt und dient der Empfängnisverhütung ([[Kontrazeption]]).
  
 
Gibt der Kunststoffkörper des Intrauterinpessars [[Hormon]]e ab, spricht man von einem [[Intrauterinsystem]] (IUS) bzw. von einer "Hormon-Spirale".
 
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Die Kupferkette (Gynefix®) ist eine relativ neue Alternative zur [[Spirale]]. Sie besteht aus auf einem Nylonfaden aufgereihten Kupferzylindern. Die  Kette wird an der Gebärmutterwand fixiert, und kann bis zu fünf Jahren verbleiben.
 
  
 
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Zur Sicherheit der Intrauterinpessare gibt es unterschiedliche Angaben. Bei richtiger Lage soll der [[Pearl-Index]] mit dem der [[Pille]] vergleichbar sein und ca. 0,3-0,8 betragen. IUPs können dabei ca. drei bis fünf Jahre in der Gebärmutter verbleiben.
  
 
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Es kann nach der Implantation von IUPs zu [[Entzündung]]en im Bereich der [[Adnexe]]n mit Gefahr einer [[aszendierend]]en Infektion ([[Adnexitis]]) kommen. Auch eine [[Fremdkörperendometritis]] kann entstehen. Die Gefahr einer [[Extrauteringravidität]] ist ca. 10-fach erhöht. Selten kommt es zur Perforation der Uteruswand (v.a. bei der Einlage des IUP).   
 
Es kann nach der Implantation von IUPs zu [[Entzündung]]en im Bereich der [[Adnexe]]n mit Gefahr einer [[aszendierend]]en Infektion ([[Adnexitis]]) kommen. Auch eine [[Fremdkörperendometritis]] kann entstehen. Die Gefahr einer [[Extrauteringravidität]] ist ca. 10-fach erhöht. Selten kommt es zur Perforation der Uteruswand (v.a. bei der Einlage des IUP).   
 
Es können Schmerzen, Blutungen und spontan Abstoßungen des IUP vorkommen.
 
Es können Schmerzen, Blutungen und spontan Abstoßungen des IUP vorkommen.
 
==Weblinks==
 
[http://pictures.doccheck.com/de/photos/906/1636/ IUP bei DC Pictures]
 
 
[[Fachgebiet:Gynäkologie]]
 
[[Fachgebiet:Gynäkologie]]
 
[[Fachgebiet:Sexualmedizin]]
 
[[Fachgebiet:Sexualmedizin]]

Aktuelle Version vom 23. Januar 2020, 16:57 Uhr

von lateinisch: intra - innerhalb, uterus - Gebärmutter
Synonym: IUP, "Spirale"
Englisch: intrauterine device

1 Definition

Als Intrauterinpessar, kurz IUP, auch bekannt als "Spirale", bezeichnet man einen T-förmigen, mit Kupferdraht oder einer Kupfer-Gold-Legierung umwickelten Kunststoffkörper. Er wird in die Gebärmutter (Uterus) eingesetzt und dient der Empfängnisverhütung (Kontrazeption).

Gibt der Kunststoffkörper des Intrauterinpessars Hormone ab, spricht man von einem Intrauterinsystem (IUS) bzw. von einer "Hormon-Spirale".

2 Formen und Aufbau

Es gibt unterschiedliche Formen und Größen von IUPs. Früher wurden Metall- und Kunststoffspiralen verwendet, heute in der Regel Kunststoffspiralen, die mit feinem Kupferdraht umwickelt sind. Daneben gibt es auch Nylonfäden mit aufgereihten Kupferzylindern.

Am unteren Ende des Intrauterinpessar befindet sich die Kontroll- bzw. Rückholfäden. Die Patientin kann die Fäden selber ertasten und somit den Sitz der Spirale grob überprüfen.

3 Wirkungsweise

Das Intrauterinpessar gibt kontinuierlich Kupferionen ab, welche die Spermienaszension in den Eileiter verhindern (Hauptwirkung). Zusätzlich verhindert das IUP die Einnistung (Nidation) des befruchteten Eis (Nidationshemmer).

4 Anwendung

Die Insertion eines IUP wird von einem Gynäkologen durchgeführt. Sie wird - wenn der Zervixkanal genügend dehnbar ist - in der Regel ohne Lokalanästhesie durchgeführt, wenn bis Hegar 4,5 dilatiert werden kann. In Einzelfällen - insbesondere bei Nulligravidae - wird eine Lokalanästhesie durchgeführt.

5 Indikationen

6 Sicherheit

Zur Sicherheit der Intrauterinpessare gibt es unterschiedliche Angaben. Bei richtiger Lage soll der Pearl-Index mit dem der Pille vergleichbar sein und ca. 0,3-0,8 betragen. IUPs können dabei ca. drei bis fünf Jahre in der Gebärmutter verbleiben.

7 Nebenwirkungen

Es kann nach der Implantation von IUPs zu Entzündungen im Bereich der Adnexen mit Gefahr einer aszendierenden Infektion (Adnexitis) kommen. Auch eine Fremdkörperendometritis kann entstehen. Die Gefahr einer Extrauteringravidität ist ca. 10-fach erhöht. Selten kommt es zur Perforation der Uteruswand (v.a. bei der Einlage des IUP). Es können Schmerzen, Blutungen und spontan Abstoßungen des IUP vorkommen.

Diese Seite wurde zuletzt am 13. April 2008 um 22:17 Uhr bearbeitet.

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