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Intralobuläre irreguläre Verdichtung

Version vom 14. April 2021, 22:44 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Englisch: intralobular lines

1 Definition

Als intralobuläre irreguläre Verdichtungen werden im CT-Thorax feine lineare Verdichtungen in Lungenlobuli bezeichnet, die einer pathologischen Verdickung des intralobulären Bindegewebes entsprechen. Sie können in ihrer Gesamtheit ein retikuläres Muster bilden.

2 Differenzialdiagnostik

Je nach Vorliegen von weiteren Bildmustern ergeben sich u.a. folgende Differenzialdiagnosen:[1]

Befunde Differenzialdiagnosen
valign="top" Keine weiteren Muster
Honigwabenmuster
  • basal und peripher: UIP
  • andere Lokalisationspräferenz: NSIP, chronische EAA
Traktionsbronchiektasen
  • basal und peripher: UIP
  • andere Lokalisationspräferenz: chronische EAA, NSIP
Milchglastrübungen
  • dominante Trübungen: NSIP
  • geringe Trübungen: UIP
Rundherden

3 Quellen

  1. Wormanns D, Hrsg. Thoraxdiagnostik. 1. Auflage. Stuttgart: Thieme; 2016

Fachgebiete: Radiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 14. April 2021 um 22:44 Uhr bearbeitet.

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