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Interkalation: Unterschied zwischen den Versionen

(Biochemie)
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==Biochemie==
 
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In Bezug auf die Desoxyribonukleinsäure (DNA) spricht man von Interkalation, wenn sich bestimmte Moleküle in die [[Doppelhelix]] der DNA zwischen benachbarte [[Basenpaar]]e einschieben. Dabei wird durch die Interkalation die [[Replikation]] und [[Transkription]] der DNA gestört. Während des Replikationsvorganges treten [[Rastermutation]]en auf, die Interkalation hat also eine [[mutagen]]e Wirkung.  
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In Bezug auf die [[DNA]] spricht man von Interkalation, wenn sich bestimmte Moleküle in die [[Doppelhelix]] der DNA zwischen benachbarte [[Basenpaar]]e einschieben. Dabei wird durch die Interkalation die [[Replikation]] und [[Transkription]] der DNA gestört. Während des Replikationsvorganges treten [[Rastermutation]]en auf, die Interkalation hat also eine [[mutagen]]e Wirkung.  
  
 
Zu den Verbindungen mit interkalativen Eigenschaften gehören:
 
Zu den Verbindungen mit interkalativen Eigenschaften gehören:

Version vom 24. Januar 2013, 15:28 Uhr

von lateinisch: intercalare - einschieben

1 Definition

Unter Interkalation versteht man die Einlagerung von Ionen, Atomen oder Molekülen in chemische Verbindungen, ohne das sich deren Molekülstruktur durch die Einlagerung wesentlich ändert.

2 Chemie

In der anorganischen Chemie bezeichnet Interkalation die Einlagerung von Atomen, Ionen oder kleinen Molekülen zwischen die Kristallgitterebenen von so genannten Schichtkristallen. Ein Beispiel dafür ist die Interkalation von Alkalimetallen in Graphit. Die dabei entstehenden Verbindungen heißen Interkalationskomplexe.

Damit Kristalle Interkalationsverbindungen eingehen können, müssen die Wechselwirkungskräfte innerhalb der Schichten groß, zwischen benachbarten Schichten jedoch klein sein. Zwischen dem Wirtsgitter und den eingelagerten Komponenten müssen starke Wechselwirkungen möglich sein.

3 Biochemie

In Bezug auf die DNA spricht man von Interkalation, wenn sich bestimmte Moleküle in die Doppelhelix der DNA zwischen benachbarte Basenpaare einschieben. Dabei wird durch die Interkalation die Replikation und Transkription der DNA gestört. Während des Replikationsvorganges treten Rastermutationen auf, die Interkalation hat also eine mutagene Wirkung.

Zu den Verbindungen mit interkalativen Eigenschaften gehören:

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Fachgebiete: Biochemie, Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 24. Januar 2013 um 15:28 Uhr bearbeitet.

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