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Inkretin

Version vom 17. April 2007, 01:19 Uhr von PD Dr. med. Johannes W. Dietrich (Diskussion | Beiträge)

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Inkretine sind gastrointestinale Hormone, welche die nahrungsabhängige Insulinsekretion aus pankreatischen Betazellen steuern. Dabei stimuliert die Nahrungsaufnahme über Inkretinhormone im Sinne einer Störgrößenaufschaltung die Sekretion von Insulin in Abhängigkeit vom aktuellen Plasma-Glukosespiegel. Zugleich wird die Ausschüttung von Glucagon gehemmt, die Magenentleerung gebremst und im ZNS ein Sättigungsgefühl vermittelt.

Als Inkretineffekt wird der Unterschied der Betazellantwort zwischen oraler und intravenöser Glukosegabe im Rahmen eines Glukosetoleranztests bezeichnet.

Zur Zeit sind die folgenden Inkretine bekannt:

  • Glucagon-like peptide (GLP 1)
  • Glucose dependent insulinotropic peptide (GIP).

Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 ist die postprandiale Sekretion von Inkretinen vermindert.

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