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Impfschaden

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1 Definition

Als Impfschaden werden Reaktionen auf eine Impfung bezeichnet, die über das übliche Maß einer Impfreaktion hinaus gehen.

2 Hintergrund

Als Zeichen der gewünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff treten vorrübergehende Symptome wie Rötungen der Injektionsstelle oder Fieber auf. Diese verschwinden nach kurzer Zeit wieder und verlaufen ohne Komplikationen.

Nach dem aktuellen Infektionsschutzgesetz gelten gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen, die sich aus einer übermäßigen Reaktion auf eine Impfung ergeben, als Impfschaden. Werden andere als die geimpfte Person durch einen Lebendimpfstoff geschädigt, handelt es sich ebenfalls um einen Impfschaden.[1]

3 Meldepflicht

Bei Verdacht auf einen Impfschaden ist der behandelnde Arzt dazu verpflichtet, diesen beim Gesundheitsamt zu melden. Die Meldung erfolgt über ein Meldeformular des Paul-Ehrlich-Instituts.[2]

4 Quellen

  1. Begriffsbestimmungen Impfschaden, Infektionsschutzgesetz §2
  2. Meldeformular für Ärzte bei Verdacht auf Impfkomplikation, Paul-Ehrlich-Institut

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