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Immunoseneszenz

Version vom 30. Mai 2012, 11:18 Uhr von Julia Offe (Diskussion | Beiträge)

Englisch: immunosenescence

1 Definition

Der Begriff Immunoseneszenz beschreibt das allmähliche Nachlassen der Leistungsfähigkeit des Immunsystems mit zunehmenden Alter. Folgen hiervon sind das Entzündungsaltern und eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit älterer Menschen. Geprägt wurde der Begriff Immunoseneszenz durch den US-amerikanischen Gerontologen Roy Walford.

2 Prinzip

Im Laufe des Alterns kommt es zu einigen Änderungen von angeborener und adaptiver Immunabwehr. Diese Veränderungen sind laborchemisch nachweisbar. Durch die schwächer werdende Immunantwort kann es zu zahlreichen Erkrankungen kommen.

3 Änderungen

Folgende Änderungen kennzeichnen physiologischerweise das Immunsystem im fortgeschrittenen Lebensalter:

4 Ursachen

Die genauen Ursachen der Immunoseneszenz dürften sehr komplex sein und sind bisher noch weitgehend unklar. Besonders schwer ist, zu definieren, ob die Immunseneszenz Ursache oder Folge des Alterungsprozesses sind. Als Hauptursache dürfte die zunehmende Last an Antigenen sein, die im Laufe der langen Lebenszeit auf den Organismus eingewirkt haben. Dadurch wird der Anteil naiver T-Zellen verringert.

5 Folgen

Folgen können z. B sein:

Diese Seite wurde zuletzt am 30. Mai 2012 um 11:18 Uhr bearbeitet.

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