Hysteroskopie

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1 Definition

Die Hysteroskopie ist ein gynäkologisches Untersuchungsverfahren, das die endoskopische Beurteilung der Gebärmutter erlaubt.

2 Vorgehen

In Allgemein- oder Lokalanästhesie wird Kohlendioxid oder (meist) sterilisiertes Wasser in den Uterus eingebracht. Dadurch entfalten sich das Cavum uteri und die Cervix uteri. Mit der durch den Zervixkanal eingebrachten Optik lassen diese sich nun inspizieren.

Video einer Hysteroskopie (engl. Kommentar)

3 Indikationen

Es gibt unterschiedliche Indikationsbereiche, einige davon seien hier genannt:

4 Komplikationen

Komplikationen sind selten, können aber wie bei jedem Eingriff vorkommen. Zu den Komplikationen gehören:

  • Perforation evtl. mit Darmläsionen
  • Exazerbation entzündlicher Prozesse
  • Komplikationen bei der Gasinsufflation
  • Kreislaufdysregulation durch Lokalanästhesie

Ob es durch die Hysteroskopie zu einer Tumorverschleppung kommen kann, ist nicht hinreichend geklärt, steht aber zur Diskussion.

5 Kontraindikationen

Zu den absoluten Kontraindikationen zählen akute oder chronische Entzündungen des inneren Genitals, da es zur Exazerbation kommen kann.

Relative Kontraindikationen sind starke uterine Blutungen und eine Gravidität.

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Hysteroskopie&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Hysteroskopie

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