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Hypovolämischer Schock: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''hypovolämische Schock''' ist eine [[Schock]]form, die durch Verminderung der zirkulierenden [[Blut]]menge entsteht, z.B. nach großen Blut- oder Plasmaverlusten, starkem [[Erbrechen]], sowie ausgeprägter [[Diarrhoe]].
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Der '''hypovolämische Schock''' ist eine [[Schock]]form, die durch Verminderung der zirkulierenden [[Blut]]menge entsteht, z.B. nach großen Blut- oder Plasmaverlusten, starkem [[Erbrechen]], sowie ausgeprägter [[Diarrhoe]] oder starken Verbrennungen.
  
 
==Klinik==
 
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Version vom 25. März 2011, 12:13 Uhr

Englisch: hypovol(a)emic shock

1 Definition

Der hypovolämische Schock ist eine Schockform, die durch Verminderung der zirkulierenden Blutmenge entsteht, z.B. nach großen Blut- oder Plasmaverlusten, starkem Erbrechen, sowie ausgeprägter Diarrhoe oder starken Verbrennungen.

2 Klinik

Der hypovolämische Schock wird in 3 Stadien eingeteilt:

  • Stadium 1: Annähernd normaler Blutdruck, feucht-kühle und blasse Haut
  • Stadium 2: Tachykardie, systolischer Blutdruck < 100 mmHg, im Liegen kollabierte Halsvenen, Patienten klagen über Durst, Rückgang der Diurese mit Oligurie
  • Stadium 3: Systolischer Blutdruck < 60 mmHg, kaum tastbarer Puls, flache, schnelle Atmung, Bewußtseinsstörungen, Anurie

Zur Abschätzung der Schockgefahr kann der sogenannte Schockindex herangezogen werden.

3 Therapie

Primäre Maßnahme im hypovolämischen Schock ist die Volumensubstitution über mindestens 2 großlumige Venenzugänge. Initial wird die Gabe von 500-1000 ml eines Plasmaexpanders empfohlen, im weiteren Verlauf dann isotone kristalline Salzlösungen. Sollte der Hypovolämie ein großer Blutverlust zugrunde liegen, so ist die rasche Gabe von Erythrozytenkonzentraten und unter Umständen Frischplasma ("fresh frozen plasma", FFP) indiziert.

Bei all diesen Maßnahmen ist zu beachten, daß der zentrale Venendruck (ZVD) 14 cm H2O nicht überschreiten sollte und vasokonstriktorisch wirkende Medikamente kontraindiziert sind.

Nach der lebensrettenden Soforttherapie müssen weitere Komplikationen des Schocks verhindert oder - wenn bereits eingetreten - behandelt werden. Dies beinhaltet u.a.:

Tags:

Fachgebiete: Intensivmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 24. Mai 2016 um 12:04 Uhr bearbeitet.

Wieso soll Noradrenalin als Vasokonstriktor im Schock kontraindiziert sein? Ist zwar nicht kurativ, aber bevor man riskiert, dass Herz und Gehirn aussteigen aufgrund eines niederen RR würde ich v.a. als Erstmaßnahme bei MAD < 60mmHg Arterenol entweder als Bolus 0,05-0,2mg oder als Perfusor 0,05-1µ/kg/min dazugeben.
#1 am 31.01.2016 von Christine Ziegler (Arzt | Ärztin)

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