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Hypoglykämie

Version vom 5. Oktober 2004, 19:53 Uhr von 195.82.66.147 (Diskussion)

Synonym: Unterzuckerung

1 Definition

Unter einer Hypoglykämie versteht man einen Absenkung der Blutglukose-Konzentration unter den physiologischen Normwert.

2 Einteilung

Nach dem Zeitpunkt des Auftretens unterscheidet man:

3 Pathophysiologie

Hypoglykämien sind die Folge einer Störung der Koordination bzw. Regulation zwischen Glucoseabgabe durch die Leber (aus dem Glykogenreservoir oder durch Gluconeogenese) und der Glucoseaufnahme durch die verbrauchenden Organe.

Eine Hypoglykämie kann sich akut entwickeln und führt dann zu einer reaktiven Adrenalinausschüttung, die an der charakteristischen Symptomatik (Zittern, Schwitzen, Herzklopfen, Nausea) erkennbar ist.

Bei langsam auftretenden Hypoglykämien fehlen Adrenalinwarnsymptome. Dadurch können plötzlich schwere Störungen des Zentralnervensystems auftreten (Hypoglykämischer Schock).

Bei insulinpflichtigen Diabetikern ist eine Hypoglykämie bei Überdosierung von Insulin oder inadäquater Nahrungsaufnahme nach Insulin-Applikation möglich.

Diese Seite wurde zuletzt am 10. September 2019 um 09:50 Uhr bearbeitet.

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