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Hypoglykämie: Unterschied zwischen den Versionen

 
 
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Eine Störung der Koordination bzw. Regulation zwischen Glucoseabgabe durch die Leber (aus Glykogenreservoir oder durch Gluconeogenese) und Glucoseaufnahme durch die verbrauchenden Organe hat eine '''Hypoglykämie''' zur Folge.
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''Synonym: Unterzuckerung'' <BR>
Nach dem Zeitpunkt des Auftretens unterscheidet man die
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'''''Englisch''': hypoglycemia ''
  
  - Nüchternhypoglykämie, tritt im Nüchternzustand oder während körperlicher Arbeit auf
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==Definition==
  - reaktive Hypoglykämie, tritt nach Aufnahme kohlenhydrathältiger Nahrung auf
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Unter einer '''Hypoglykämie''' versteht man eine Absenkung der [[Blutglukose]]-Konzentration unter den physiologischen Normwert von 60 mg/dl oder 3,3 mmol/l.
  
Eine Hypoglykämie kann sich akut entwickeln und führt dann zu einer reaktiven Adrenalin-ausschüttung, die an der charakteristischen Symptomatik (Zittern, Schwitzen, Herzklopfen, Nausea) erkennbar ist.
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''Anm.:'' Im Kindesalter gelten andere Grenzen: 45 mg/dl (2,5 mmol/l) für Neugeborene und 50 mg/dl (2,8 mmol/l) jenseits der [[Neugeborenes|Neonatalperiode]].
Bei langsam auftretenden Hypoglykämien fehlen Adrenalinwarnsymptome. Dadurch können plötzlich schwere Störungen des Zentralnervensystems auftreten (Hypoglykämischer Schock).
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==Einteilung==
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Nach dem Zeitpunkt des Auftretens unterscheidet man:
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*[[Nüchternhypoglykämie]]: Tritt im Nüchternzustand oder während körperlicher Arbeit auf.
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*[[Postprandiale Hypoglykämie]]: Tritt nach Aufnahme kohlenhydrathaltiger Nahrung auf.
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==Pathophysiologie==
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Hypoglykämien sind die Folge einer Störung der Koordination bzw. Regulation zwischen [[Glucose]]abgabe durch die [[Leber]] (aus dem [[Glykogen]]reservoir oder durch [[Gluconeogenese]]) und der [[Glucoseaufnahme]] durch die verbrauchenden [[Organ]]e. Sie entwickeln sich meist [[akut]] und führen dann zu einer charakteristischen [[Symptomatik]].
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Notwendigerweise sind zumindest einige der [[Regelkreis]]e, die den Blutzuckerspiegel regulieren, aufgetrennt (s. unter [[#Ursachen|Ursachen]]). Die [[Glukoseautoregulation|Autoregulation]] kann erhalten sein, hat aber keine hinreichende Kapazität zur Kompensation der Entgleisung.
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==Ursachen==
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Bei insulinpflichtigen [[Diabetiker]]n ist eine Hypoglykämie bei Überdosierung von [[Insulin]] bzw. oralen [[Antidiabetikum|Antidiabetika]] ([[Sulfonylharnstoff]]e, [[Glinid]]e) oder inadäquater Nahrungsaufnahme nach Insulin-Applikation möglich. Diese Konstellation tritt klinisch am häufigsten auf. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Ursachen, zum Beispiel:
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* [[Insulinom]]e
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* [[Nesidioblastose]]
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* [[IGF-II]]-produzierende [[Tumor]]en
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* [[Autoimmun-Insulin-Syndrom]] (AIS)
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* [[Antikörper]] gegen [[Insulin-Rezeptor]]en
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* [[Medikament]]e (z.B. [[Pentamidin]], [[Chinin]], [[Chinidin]])
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* Zustand nach [[Gastrektomie]] ([[Spätdumping]])
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* [[terminale Niereninsuffizienz]]
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* [[Endokrinopathie]]n
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** [[Hypophyseninsuffizienz]]
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** [[Nebenniereninsuffizienz]]
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** [[Hypothyreose]]
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* [[Anorexie]]
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* [[Hypoglycaemia factitia]]
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Hypoglykämien treten darüber hinaus auch im Rahmen angeborener [[Stoffwechselkrankheit]]en, wie [[Glykogenose]]n, dem [[kongenitaler Hyperinsulinismus|kongenitalen Hyperinsulinismus]] oder der [[hereditäre Fruktoseintoleranz|hereditären Fruktoseintoleranz]] auf.
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==Symptome==
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Die Zeichen einer Hypoglykämie sind abhängig vom Schweregrad der Unterzuckerung. Man kann sie in 3 Gruppen einteilen.
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===Autonome Zeichen===
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Sie werden auch ''adrenerge'' Zeichen genannt und entstehen durch eine reaktive [[Adrenalin]]ausschüttung. Zu ihnen zählen:
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* [[Zittern]]
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* [[Schwitzen]]
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* [[Palpitation]]en (Herzklopfen)
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* [[Tachykardie]]n (Herzrasen)
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* [[Heißhunger]]
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* [[Blässe]]
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===Neuroglykopenische Zeichen===
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Die neuroglykopenischen Zeichen entstehen durch den Glucosemangel im [[ZNS]] - meist erst bei Blutzucker-Konzentrationen unter 50 mg/dl (2,8 mmol/l). Die [[Glykopenie]] betrifft viele neuronale Funktionen und kann sich wie folgt äußern:
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* [[Benommenheit]]
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* [[Verwirrtheit]]
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* [[Sprachstörung]]en ([[Aphasie]])
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* [[Sehstörung]]en (verschwommenes Sehen, Doppelbilder)
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* Atypisches Verhalten
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* [[Parästhesie]]n
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* [[Transient]]e [[Hemiplegie]]
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* [[Psychose]] oder [[Delir]]
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Bei weiter fallendem Blutzuckerspiegel (< 30–40 mg/dl) entstehen schwere neurologische Störungen:
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* [[Krampfanfall|Krampfanfälle]]
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* [[Bewusstlosigkeit]]
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* [[Koma]]
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===Unspezifische Zeichen===
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Sie stellen Begleitsymptome dar, die nicht charakteristisch für eine Hypoglykämie sind.
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* [[Nausea]]
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* [[Schwindel]]
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* [[Kopfschmerzen]]
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Bei langsam auftretenden Hypoglykämien können die autonomen Zeichen fehlen. Dadurch können neuroglykopenische Zeichen ohne Vorwarnung auftreten und plötzlich zu schweren Störungen des [[Zentralnervensystem]]s führen ([[Hypoglykämischer Schock]]).
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== Therapie==
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===Akuttherapie===
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* Blutzucker liegt bei weniger als 80 mg/dl: Essen ohne [[Spritz-Ess-Abstand]]
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* Blutzucker liegt bei weniger als 60 mg/dl: 1 [[BE]] [[Traubenzucker]], nach 30 min. Blutzuckermessung
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* Schwere Hypoglykämie: Glukose i.v., [[Glukagon]] s.c. oder i.m., engmaschige Blutzuckerkontrolle
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Unabhängig vom Blutzuckerwert muss der Bewusstseinszustand des Patienten beachtet werden. So ist bei eingetrübten Patienten von einer oralen Glukosegabe abzusehen, da die Gefahr der [[Aspiration]] besteht.
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===Langfristige Therapie===
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Intensive Schulung des Patienten
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===Erstmaßnahmen bei Bewusstlosigkeit===
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Bei unklarer Bewusstlosigkeit sollte immer eine Blutzuckerkontrolle erfolgen. Im Zweifelsfall ist eine schnelle Glukosegabe durchzuführen. Die Gabe von [[Insulin]] ohne Kenntnis des Blutzuckerwerts ist kontraindiziert.
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[[Fachgebiet:Endokrinologie u. Diabetologie]]
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[[Fachgebiet:Pathologie]]
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[[Tag:Blut]]
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[[Tag:Glukose]]
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[[Tag:Unterzuckerung]]

Aktuelle Version vom 10. September 2019, 09:50 Uhr

Synonym: Unterzuckerung
Englisch: hypoglycemia

1 Definition

Unter einer Hypoglykämie versteht man eine Absenkung der Blutglukose-Konzentration unter den physiologischen Normwert von 60 mg/dl oder 3,3 mmol/l.

Anm.: Im Kindesalter gelten andere Grenzen: 45 mg/dl (2,5 mmol/l) für Neugeborene und 50 mg/dl (2,8 mmol/l) jenseits der Neonatalperiode.

2 Einteilung

Nach dem Zeitpunkt des Auftretens unterscheidet man:

3 Pathophysiologie

Hypoglykämien sind die Folge einer Störung der Koordination bzw. Regulation zwischen Glucoseabgabe durch die Leber (aus dem Glykogenreservoir oder durch Gluconeogenese) und der Glucoseaufnahme durch die verbrauchenden Organe. Sie entwickeln sich meist akut und führen dann zu einer charakteristischen Symptomatik. Notwendigerweise sind zumindest einige der Regelkreise, die den Blutzuckerspiegel regulieren, aufgetrennt (s. unter Ursachen). Die Autoregulation kann erhalten sein, hat aber keine hinreichende Kapazität zur Kompensation der Entgleisung.

4 Ursachen

Bei insulinpflichtigen Diabetikern ist eine Hypoglykämie bei Überdosierung von Insulin bzw. oralen Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe, Glinide) oder inadäquater Nahrungsaufnahme nach Insulin-Applikation möglich. Diese Konstellation tritt klinisch am häufigsten auf. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer Ursachen, zum Beispiel:

Hypoglykämien treten darüber hinaus auch im Rahmen angeborener Stoffwechselkrankheiten, wie Glykogenosen, dem kongenitalen Hyperinsulinismus oder der hereditären Fruktoseintoleranz auf.

5 Symptome

Die Zeichen einer Hypoglykämie sind abhängig vom Schweregrad der Unterzuckerung. Man kann sie in 3 Gruppen einteilen.

5.1 Autonome Zeichen

Sie werden auch adrenerge Zeichen genannt und entstehen durch eine reaktive Adrenalinausschüttung. Zu ihnen zählen:

5.2 Neuroglykopenische Zeichen

Die neuroglykopenischen Zeichen entstehen durch den Glucosemangel im ZNS - meist erst bei Blutzucker-Konzentrationen unter 50 mg/dl (2,8 mmol/l). Die Glykopenie betrifft viele neuronale Funktionen und kann sich wie folgt äußern:

Bei weiter fallendem Blutzuckerspiegel (< 30–40 mg/dl) entstehen schwere neurologische Störungen:

5.3 Unspezifische Zeichen

Sie stellen Begleitsymptome dar, die nicht charakteristisch für eine Hypoglykämie sind.

Bei langsam auftretenden Hypoglykämien können die autonomen Zeichen fehlen. Dadurch können neuroglykopenische Zeichen ohne Vorwarnung auftreten und plötzlich zu schweren Störungen des Zentralnervensystems führen (Hypoglykämischer Schock).

6 Therapie

6.1 Akuttherapie

  • Blutzucker liegt bei weniger als 80 mg/dl: Essen ohne Spritz-Ess-Abstand
  • Blutzucker liegt bei weniger als 60 mg/dl: 1 BE Traubenzucker, nach 30 min. Blutzuckermessung
  • Schwere Hypoglykämie: Glukose i.v., Glukagon s.c. oder i.m., engmaschige Blutzuckerkontrolle

Unabhängig vom Blutzuckerwert muss der Bewusstseinszustand des Patienten beachtet werden. So ist bei eingetrübten Patienten von einer oralen Glukosegabe abzusehen, da die Gefahr der Aspiration besteht.

6.2 Langfristige Therapie

Intensive Schulung des Patienten

6.3 Erstmaßnahmen bei Bewusstlosigkeit

Bei unklarer Bewusstlosigkeit sollte immer eine Blutzuckerkontrolle erfolgen. Im Zweifelsfall ist eine schnelle Glukosegabe durchzuführen. Die Gabe von Insulin ohne Kenntnis des Blutzuckerwerts ist kontraindiziert.

Diese Seite wurde zuletzt am 10. September 2019 um 09:50 Uhr bearbeitet.

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