Heyde-Syndrom

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Englisch: Heyde's syndrome

1 Definition

Das Heyde-Syndrom besteht aus einer erworbenen Aortenklappenstenose und Angiodysplasien des Magen-Darm-Trakts - vor allem des Colon ascendens und Caecums. Sie können zu gastrointestinalen Blutungen und ggf. zu einer Anämie führen.

2 Geschichte

Als Entdecker und Erstbeschreiber des Heyde-Syndroms gilt der US-amerikanische Internist Edward C. Heyde, der die Krankheit 1958 identifizierte.

3 Ursachen

Die erworbene Aortenklappenstenose entsteht durch arteriosklerotische Prozesse im Klappenbereich. Durch Scherkräfte im Blutstrom an der verengten Herzklappe wird der Von-Willebrand-Faktor zerstört, dies führt zu einem erworbenen von-Willebrand-Syndrom (Typ 2A). Nach einem Herzklappenersatz ist die Blutungsneigung rückläufig.

4 Symptome

Aufgrund der Aortenklappenstenose kommt es zu einer Linksherzhypertrophie mit anfallsartigen Synkopen, Dyspnoe und Angina pectoris. Die gastrointestinalen Blutungen können okkult sein oder zu sichtbaren Blutbeimengungen im Stuhl (Hämatochezien) führen. Bestehen auch Angiodysplasien im Magen, können zusätzlich Bluterbrechen und Meläna auftreten.

5 Diagnose

6 Therapie

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Heyde-Syndrom&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Heyde-Syndrom

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