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Hebamme: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hebamme''' ist die Berufsbezeichnung für Frauen, die [[schwanger]]e Frauen vor, während und nach der [[Geburt]] betreuen. Männer werden Entbindungshelfer genannt. Es gibt angestellte Hebammen, die in [[Klinik]]en auf der [[Entbindungsstation]] arbeiten, oder freischaffende Hebammen, die eigene [[Praxis|Praxen]] haben.
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'''Hebamme''' ist die Berufsbezeichnung für Frauen, die [[Schwangerschaft|schwangere]] Frauen vor, während und nach der [[Geburt]] betreuen. Männer, die diesen Beruf ausüben, werden Entbindungshelfer bzw. Entbindungspfleger genannt. Der Beruf kann angestellt auf der [[Entbindungsstation]] einer [[Klinik]] ausgeübt werden oder selbständig in eigener [[Praxis]].
  
 
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In das Aufgabengebiet einer Hebamme gehören drei große Aufgabenfelder:
 
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* Schwangerenvorsorge: Hier ist die Hebamme genauso qualifiziert wie ein [[Gynäkologe]]. Das bedeutet, sie kann die [[Schwangerschaft]] feststellen, den Mutterpass austellen und weitere Beratung liefern.
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* [[Schwangerenvorsorge]]: Hier ist die Hebamme genauso qualifiziert wie ein [[Gynäkologe]]. Das bedeutet, sie kann die [[Schwangerschaft]] feststellen, den [[Mutterpass]] austellen und weitere Beratung liefern.
  
* Geburtshilfe: Die Hebamme leitet eine Geburt selbstständig. Dazu braucht - sofern die Hebamme Risiken ausgeschlossen hat - kein [[Arzt]] anwesend sein. Umgekehrt ist ein Arzt gesetzlich verpflichtet - sofern es zeitlich möglich und angemessen ist - eine Hebamme hinzuziehen.
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* [[Geburtshilfe]]: Die Hebamme leitet eine Geburt selbstständig. Dazu braucht - sofern die Hebamme Risiken ausgeschlossen hat - kein [[Arzt]] anwesend sein. Umgekehrt ist ein Arzt gesetzlich verpflichtet - sofern es zeitlich möglich und angemessen ist - eine Hebamme hinzuziehen.
  
* Wochenbettbetreuung: Nach der Geburt betreut die Hebamme die [[Wöchnerin]] selbstständig und gibt Hilfestellung bei Fragen zum [[Stillen]], Füttern und zur Pflege des [[Neugeborenes|Neugeborenen]].
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* [[Wochenbett]]betreuung: Nach der Geburt betreut die Hebamme die [[Wöchnerin]] selbstständig und gibt Hilfestellung bei Fragen zum [[Stillen]], Füttern und zur Pflege des [[Neugeborenes|Neugeborenen]].
  
 
==Links==
 
==Links==
Gesetz über den Beruf der Hebamme und des  Entbindungspflegers (Hebammengesetz - HebG) : [http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/hebg_1985/gesamt.pdf]
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Gesetz über den Beruf der [[Hebamme]] und des  '''Entbindungspflegers''' (Hebammengesetz - HebG) : [http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/hebg_1985/gesamt.pdf]
 
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[[Fachgebiet:Geburtshilfe]]
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[[Tag:Geburt]]
 
[[Tag:Geburt]]

Aktuelle Version vom 27. Dezember 2016, 12:50 Uhr

von althochdeutsch: Hevianna - Ahnin/Großmutter, die das Neugeborene aufhebt
Synonyme: Entbindungshelfer, Entbindungspfleger
Englisch: midwife

1 Definition

Hebamme ist die Berufsbezeichnung für Frauen, die schwangere Frauen vor, während und nach der Geburt betreuen. Männer, die diesen Beruf ausüben, werden Entbindungshelfer bzw. Entbindungspfleger genannt. Der Beruf kann angestellt auf der Entbindungsstation einer Klinik ausgeübt werden oder selbständig in eigener Praxis.

2 Geschichte

Das erste Hebammenlehrbuch wurde um 117 n. Chr. verfasst in der heutigen Türkei verfasst. In der frühen Neuzeit wurden Frauen, die als Geburtshelferinnen tätig waren, oft als Hexen verdächtigt. 1310 mussten Frauen getauft sein, um als Hebamme tätig zu sein. 1451 wurde in Regensburg die erste Hebammenverordnung verfasst, die 40 Jahre später durch die Ulmer Hebammenordnung abgelöst wurde. In dieser wurde erstmals die Zulassung zur Hebamme durch eine Prüfung ihrer Kentnisse durch einen Arzt geregelt. 1890 fand in Berlin der erste Hebammentag mit 900 Teilnehmerinnen statt.

3 Aufgaben

In das Aufgabengebiet einer Hebamme gehören drei große Aufgabenfelder:

  • Geburtshilfe: Die Hebamme leitet eine Geburt selbstständig. Dazu braucht - sofern die Hebamme Risiken ausgeschlossen hat - kein Arzt anwesend sein. Umgekehrt ist ein Arzt gesetzlich verpflichtet - sofern es zeitlich möglich und angemessen ist - eine Hebamme hinzuziehen.

4 Links

Gesetz über den Beruf der Hebamme und des Entbindungspflegers (Hebammengesetz - HebG) : [1]

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