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Hebamme: Unterschied zwischen den Versionen

(Definition: Hebamme / Entbindungspfleger)
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'''Hebamme''' /  '''Entbindungspfleger'''  ist die Berufsbezeichnung für Frauen / Männer, die [[schwanger]]e Frauen vor, während und nach der [[Geburt]] betreuen. Es gibt angestellte Hebammen  und Entbindungspfleger die in [[Klinik]]en auf der [[Entbindungsstation]] arbeiten, oder freischaffend  in der eigenen [[Praxis]] tätig sind.
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'''Hebamme''' ist die Berufsbezeichnung für Frauen, die [[schwanger]]e Frauen vor, während und nach der [[Geburt]] betreuen. Männer, die diesen Beruf ausüben, werden '''Entbindungshelfer''' genannt. Der Beruf kann angestellt auf der [[Entbindungsstation]] einer [[Klinik]] ausgeübt werden oder selbständig in eigener [[Praxis]].
  
 
==Geschichte==
 
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Version vom 28. Januar 2013, 15:30 Uhr

althochdeutsch: Hevianna - Ahnin/Großmutter, die das Neugeborene aufhebt
Englisch: midwife

1 Definition

Hebamme ist die Berufsbezeichnung für Frauen, die schwangere Frauen vor, während und nach der Geburt betreuen. Männer, die diesen Beruf ausüben, werden Entbindungshelfer genannt. Der Beruf kann angestellt auf der Entbindungsstation einer Klinik ausgeübt werden oder selbständig in eigener Praxis.

2 Geschichte

Das erste Hebammenlehrbuch wurde um 117 n. Chr. verfasst in der heutigen Türkei verfasst. In der frühen Neuzeit wurden Frauen, die als Geburtshelferinnen tätig waren, oft als Hexen verdächtigt. 1310 mussten Frauen getauft sein, um als Hebamme tätig zu sein. 1451 wurde in Regensburg die erste Hebammenverordnung verfasst, die 40 Jahre später durch die Ulmer Hebammenordnung abgelöst wurde. In dieser wurde erstmals die Zulassung zur Hebamme durch eine Prüfung ihrer Kentnisse durch einen Arzt geregelt. 1890 fand in Berlin der erste Hebammentag mit 900 Teilnehmerinnen statt.

3 Aufgaben

In das Aufgabengebiet einer Hebamme gehören drei große Aufgabenfelder:

  • Schwangerenvorsorge: Hier ist die Hebamme genauso qualifiziert wie ein Gynäkologe. Das bedeutet, sie kann die Schwangerschaft feststellen, den Mutterpass austellen und weitere Beratung liefern.
  • Geburtshilfe: Die Hebamme leitet eine Geburt selbstständig. Dazu braucht - sofern die Hebamme Risiken ausgeschlossen hat - kein Arzt anwesend sein. Umgekehrt ist ein Arzt gesetzlich verpflichtet - sofern es zeitlich möglich und angemessen ist - eine Hebamme hinzuziehen.
  • Wochenbettbetreuung: Nach der Geburt betreut die Hebamme die Wöchnerin selbstständig und gibt Hilfestellung bei Fragen zum Stillen, Füttern und zur Pflege des Neugeborenen.

4 Links

Gesetz über den Beruf der Hebamme und des Entbindungspflegers (Hebammengesetz - HebG) : [1]

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