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Hashimoto-Thyreoiditis

Version vom 23. Februar 2005, 13:17 Uhr von 195.82.66.147 (Diskussion)

Synonyme: Autoimmunthyreopathie Typ 1A, Autoimmunthyreopathie Typ 2A

1 Definition

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine Autoimmunthyreopathie, die mit einer Struma und meist einer Hypothyreose vergesellschaftet ist. Das Krankheitsbild wurde erstmals im Jahre 1912 durch H. Hashimoto beschrieben.

2 Ätiologie und Pathogenese

Ursächlich ist eine Bildung von mikrosomalen Antikörpern gegen die Schilddrüsen-Peroxidase (TPO-AK, MAK) und von Antikörpern gegen Thyreoglobulin (Tg-AK). Diese führen zu einer Beeinträchtigung der Schilddrüsenfunktion und sekundär zur Entwicklung einer Struma.

3 Einteilung

4 Diagnostik

Diagnostische Kriterien für eine Hashimoto-Thyreoiditis sind:

  • Struma (sonographisch echoarm)
  • Hypothyreose (nicht obligat)
  • Positive Tg-AK und TPO-AK.

Das Vorliegen einer Struma differenziert gegen die Ord-Thyreoiditis.

5 Therapie

Die Therapie einer Hypothyreose im Rahmen einer Hashimoto-Thyreoiditis besteht in der Substitution von L-Thyroxin.

6 Prognose

Eine Hashimoto-Thyreoiditis heilt nicht aus, die T4-Substitution muß lebenslänglich erfolgen. Gelegentlich kann es zur Ausbildung zervikaler Lymphome kommen, weshalb in regelmäßigen Abständen Schilddrüsen-Sonographien erforderlich sind.

Diese Seite wurde zuletzt am 30. April 2020 um 17:45 Uhr bearbeitet.

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