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Harnsäure

Version vom 29. April 2004, 18:44 Uhr von Nils Nicolay (Diskussion | Beiträge)

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2,6,8-Trihydroxypurin (Formel); eine in Alkalien, aber nur schwer in Wasser lösliche Säure, die als Stoffwechselendprodukt der mit der Nahrung zugeführten bzw. der Zellmauserung entstammenden Nucleinsäuren bzw. Purine (durch Einwirkung von Xanthinoxidase auf Xanthin bzw. Hypoxanthin) beim Menschen u. bei Primaten entsteht u. mit dem Harn ausgeschieden wird (zu ca. 75%; 0,08–1 g/24 Std.; erhöht nach eiweißreicher Kost u. nach Anw. von Corticoiden u. Urikosurika). Kristallisiert in Form ihrer Salze (= Urate) im Harn aus (Abb.). Normalwerte im Blutserum: bei weibl. 149–339 µmol/l (= 2,5–5,7 mg/dl) bzw. bei männl. 208–416 µmol/l (= 3,5–7,0 mg/dl); erhöht u.a. bei harnsaurer Diathese, Gicht, Leukämie, bei Behandlung mit Chlorothiazid, Chlortalidon. Wird – ebenfalls in Kristallform – krankhaft abgelagert in Gewebe, z.B. bei Harnsäureinfarkt, Harnsäuregicht; bildet Harnsteine (Uratstein). Nachweis erfolgt durch Murexidprobe, mit Oxidationsmitteln (unspezifische Farbreaktion), Uratoxidase (anhand der UV-Absorption bei 290–293 nm vor u. nach Oxidation).

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