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Hamartochondrom

Version vom 5. Februar 2013, 13:27 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Englisch: hamartochondroma

1 Definition

Das Hamartochondrom ist ein benigner Tumor der Lunge, der mesenchymalen Ursprungs ist.

2 Hintergrund

Das Hamartochondrom ist der häufigste benigne Tumor der Lunge. Er fällt als scharf begrenzte, nicht-invasiv wachsende, meist periphere, seltener endobronchial lokalisierte Raumforderung auf. Hamartochondrome stellen pathohistologisch eine Mischform aus einem Chondrom und einem Hamartom dar. Sie enthalten neben reifem Knorpelgewebe auch Bronchialepithel- und Bindegewebsanteile.

Hamartochondrome kann man im Röntgenbild oder in der Computertomographie normalerweise gut abgrenzen. Sie erscheinen als solitärer, scharf begrenzter Rundherd und können Kalzifikationen aufweisen.

3 Klinik

Hamartochondrome bleiben häufig asymptomatisch und werden dann als Zufallsbefund manifest. Selten verursachen sie Hämoptysen oder andere Komplikationen (z.B. Pneumothorax). Endobronchial gelegen Tumoren können eine Atelaktase verursachen.

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