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Halswirbelsäule

Version vom 18. November 2014, 18:14 Uhr von Dr. med. univ. Lars Gerlach (Diskussion | Beiträge)

Abkürzung: HWS
Synonym: Pars cervicalis columnae vertebralis
Englisch: cervical spine

1 Definition

Als Halswirbelsäule wird der oberste, im Halsbereich lokalisierte Abschnitt der Wirbelsäule bezeichnet.

2 Anatomie

Die Halswirbelsäule umfasst die Halswirbel (Vertebrae cervicales) 1 bis 7, darunter den ersten Halswirbel Atlas und der zweiten Halswirbel Axis. Sie bilden zusammen mit dem Os occipitale das obere und untere Kopfgelenk, die Articulatio atlantooccipitalis und die Articulatio atlantoaxialis.

Durch die Foramina transversaria - Öffnungen in den Querfortsätzen (Processus transversi) - zieht die Arteria vertebralis in den Schädel hinauf. Der Dornfortsatz des 7. Halswirbels ist besonders lang und unter der Haut als Vertebra prominens zu tasten. In der HWS besteht eine physiologische Lordose.

Ab dem zehnten Lebensjahr können sich im Bereich des 3.-7. Halswirbel sogenannte Unkovertebralgelenke ausbilden.

3D-Animation der Halswirbelsäule

3 Biomechanik

Die Halswirbelsäule ist der beweglichste Wirbelsäulenabschnitt - vor allem, was die Rotation anbelangt. Das ist auf die Stellung der Gelenkflächen der Zwischenwirbelgelenke zurückzuführen. Mögliche Freiheitsgrade sind:

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Fachgebiete: Kopf und Hals

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