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Hämodynamik

Version vom 1. April 2015, 22:52 Uhr von Nicht mehr aktiv :-( (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Hämorheologie
Englisch: h(a)emodynamics

1 Definition

Die Hämodynamik beschäftigt sich mit der Strömungsmechanik des Blutes und den sie beeinflussenden Kräften.

2 Hintergrund

Die Hämodynamik wird von verschiedenen Parametern bestimmt, unter anderem durch:

Über die Veränderung dieser Parameter wird die Durchblutung des Körpers bzw. der einzelnen Organe so ausgesteuert, dass deren Bedarf möglichst optimal gedeckt wird. Die Steuerung erfolgt überwiegend durch das vegetative Nervensystem und zu einem keineren Anteil über das endokrine System.

Die Hämodynamik bestimmt aber nicht nur die Blutströmung, sondern hat auch einen Einfluss auf das Endothel und die glatte Gefäßmuskulatur. Die Endothelzellen an der Gefäßinnenwand können Blutdruckänderungen und Scherkräfte registrieren und davon abhängig die Reaktion der Gefäßmuskulatur steuern. Eine Erhöhung des Scherstresses in einem Gefäß führt beispielsweise zur Ausschüttung von vasodilatatorisch wirksamen Substanzen (z.B. Stickstoffmonoxid). Dadurch kommt es zur Erweiterung des Gefäßlumens und die lokale Fließgeschwindigkeit wird reduziert.

Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 28. November 2019 um 12:41 Uhr bearbeitet.

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