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Glykosylierung

Version vom 22. Oktober 2014, 16:09 Uhr von Dr. rer. nat. habil. Willibald Schliemann (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Als Glykosylierung bezeichnet man die chemischen bzw. biochemischen Reaktionen, bei denen Saccharide an Nicht-Zucker wie Proteine, Lipide und sekundäre Pflanzenstoffe wie Phenole, Flavonoide und Anthocyanidine gebunden werden. Das so entstandene Reaktionsprodukt ist ein Glykosid. Wird der Zuckerrest an Proteine gebunden, spricht man von Glykoproteinen oder Peptidoglycanen.

2 Hintergrund

Die Glykosylierung ist eine der wichtigsten molekularen posttranslationalen Veränderungen von Proteinen. Beim Menschen liegt die Mehrzahl der Proteine glykosyliert vor. Die an der Glykosylierung beteiligten Enzyme werden als Glykosyltransferasen bezeichnet. Im Sekundärstoffwechsel wird durch die Glykosylierung die Wasserlöslichkeit erhöht, die die Voraussetzung für korrekte Kompartimentierung in der Zelle ist.

3 Formen

Diese Seite wurde zuletzt am 14. Januar 2021 um 16:54 Uhr bearbeitet.

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