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Glykosylierung

Version vom 1. Mai 2014, 19:58 Uhr von Dr. rer. nat. habil. Willibald Schliemann (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Als Glykosylierung bezeichnet man die chemischen bzw. biochemischen Reaktionen, bei denen Saccharide an Nicht-Zucker wie Proteine oder Lipide gebunden werden. Das so entstandene Reaktionsprodukt ist ein Glykosid. Wird der Zuckerrest an Proteine gebunden, spricht man von Glykoproteinen oder Peptidoglycanen.

2 Hintergrund

Die Glykosylierung ist eine der wichtigsten molekularen posttranslationalen Veränderungen von Proteinen. Beim Menschen liegt die Mehrzahl der Proteine glykosyliert vor. Die an der Glykosylierung beteiligten Enzyme werden als Glykosyltransferasen bezeichnet.

Diese Seite wurde zuletzt am 1. Mai 2014 um 19:58 Uhr bearbeitet.

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