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Glykogenspeicher

Version vom 13. August 2014, 14:10 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Glykogendepot

1 Definition

Als Glykogenspeicher bezeichnet man Kohlenhydrate bzw. Glukosemoleküle, die in Form von Glykogen im menschlichen Körper gespeichert werden. Glykogene werden ungefähr zu einem Drittel in der Leber und zu zwei Drittel in der Muskulatur gespeichert.

Verbrauchte Glykogenspeicher werden durch eine kohlenhydratreiche Mahlzeit wieder aufgefüllt.

2 Funktion

Das in der Muskulatur gespeicherte Glykogen besitzt andere Funktionen als in der Leber gespeichertes Glykogen.

2.1 Leberglykogen

Das in der Leber gepeicherte Glykogen, auch Leberglykogen genannt, dient der Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels. Somit ist es auch für die Glucosebereitstellung für das Nervengewebe (z.B. Gehirn) und die roten Blutkörperchen verantwortlich. Zudem wird das Leberglykogen benutzt, um die Körpertemperatur konstant zu halten.

2.2 Glykogen der Muskulatur

Wird die Muskulatur beansprucht, werden die Glykogenspeicher in den Muskeln verbraucht. Das verbrauchte Glykogen der Muskeln wird allerdings nicht für die Blutzuckerregulation verwendet, sondern dient der Gewinnung von ATP, das für Muskelkontraktion benötigt wird und aus der Glykolyse gewonnen wird.

Fachgebiete: Biochemie

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