Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Glucosamin

Version vom 17. Januar 2010, 15:42 Uhr von Dr. physiol. John Urbas (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) « Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version » (Unterschied)

Synonym: D-Glucosamin, 2-Amino-2-deoxy-D-glucosechitosamin
Englisch: Glucosamine

1 Definition

Glucosamin ist ein Abkömmling der Glukose, die eine Aminogruppe anstelle einer Hydroxygruppe am zweiten Kohlenstoff besitzt. Glucosamin (Summenformel: C6H13NO5) hat eine molare Masse von 179,17 g/mol. Es wurde 1876 von dem deutschen Dr. Georg Ledderhose im Rahmen seiner Forschungsarbeit am Knorpel entdeckt.

2 Biochemie

Glucosamin ist ein Bestandteil des Exoskeletts von Insekten und Krustentieren. Aus dem Chitin des Exoskeletts wird Glucosamin industriell hergestellt. Im menschlichen Zellen wird D-Glucosamin in der Form Glucosamin-6-Phosphat aus Fructose-6-Phosphat und Glutamin produziert.

3 Funktion

D-Glucosamin ist ein Bestandteil des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit des menschlichen Körpers. Ferner ist es ein Vorläufer aller stickstoffhaltigen Zuckermoleküle. D-Glucosamin wird auch weiter zum N-Acetyl-Glucosamin verarbeitet. In dieser Form ist es ein wichtiger Bestandteil der Schleimhülle (Glykokalix) von Erythrozyten.

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Januar 2010 um 15:42 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

4 Wertungen (4 ø)

11.580 Aufrufe

Hast du eine allgemeine Frage?
Hast du eine Frage zum Inhalt?
Copyright ©2020 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: