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Glucosamin: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Glucosamin''' ist ein Abkömmling der [[Glukose]], die eine [[Aminogruppe]] anstelle einer [[Hydroxygruppe]] am zweiten [[Kohlenstoff]] besitzt. Glucosamin ([[Summenformel]]: C<sub>6</sub>H<sub>13</sub>NO<sub>5</sub>) hat eine [[molare Masse]] von 179,17 g/mol. Es wurde 1876 von dem deutschen Dr. Georg Ledderhose im Rahmen seiner Forschungsarbeit am [[Knorpel]] entdeckt.
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'''Glucosamin''' ist ein Abkömmling der [[Glukose]], der eine [[Aminogruppe]] anstelle einer [[Hydroxygruppe]] am zweiten [[Kohlenstoff]] besitzt. Glucosamin. Es wurde 1876 von dem deutschen Dr. Georg Ledderhose im Rahmen seiner Forschungsarbeit am [[Knorpel]] entdeckt.
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Glucosamin hat eine [[molare Masse]] von 179,17 g/mol. Die [[Summenformel]] lautet: C<sub>6</sub>H<sub>13</sub>NO<sub>5</sub>
  
 
==Biochemie==
 
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D-Glucosamin ist ein Bestandteil des Knorpels und der [[Gelenkflüssigkeit]] des menschlichen Körpers. Ferner ist es ein Vorläufer aller stickstoffhaltigen [[Zucker]]moleküle. D-Glucosamin wird auch weiter zum [[N-Acetyl-Glucosamin]] verarbeitet. In dieser Form ist es ein wichtiger Bestandteil der Schleimhülle ([[Glykokalix]]) von [[Erythrozyten]].<br />
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D-Glucosamin ist ein Bestandteil des Knorpels und der [[Gelenkflüssigkeit]] des menschlichen Körpers. Ferner ist es ein Vorläufer aller stickstoffhaltigen [[Zucker]]moleküle. D-Glucosamin wird auch weiter zum [[N-Acetyl-Glucosamin]] verarbeitet. In dieser Form ist es ein wichtiger Bestandteil der Schleimhülle ([[Glykokalix]]) von [[Erythrozyt]]en.
 
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Version vom 17. Januar 2010, 18:02 Uhr

Synonym: D-Glucosamin, 2-Amino-2-deoxy-D-glucosechitosamin
Englisch: Glucosamine

1 Definition

Glucosamin ist ein Abkömmling der Glukose, der eine Aminogruppe anstelle einer Hydroxygruppe am zweiten Kohlenstoff besitzt. Glucosamin. Es wurde 1876 von dem deutschen Dr. Georg Ledderhose im Rahmen seiner Forschungsarbeit am Knorpel entdeckt.

2 Chemie

Glucosamin hat eine molare Masse von 179,17 g/mol. Die Summenformel lautet: C6H13NO5

3 Biochemie

Glucosamin ist ein Bestandteil des Exoskeletts von Insekten und Krustentieren. Aus dem Chitin des Exoskeletts wird Glucosamin industriell hergestellt. Im menschlichen Zellen wird D-Glucosamin in der Form Glucosamin-6-Phosphat aus Fructose-6-Phosphat und Glutamin produziert.

4 Funktion

D-Glucosamin ist ein Bestandteil des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit des menschlichen Körpers. Ferner ist es ein Vorläufer aller stickstoffhaltigen Zuckermoleküle. D-Glucosamin wird auch weiter zum N-Acetyl-Glucosamin verarbeitet. In dieser Form ist es ein wichtiger Bestandteil der Schleimhülle (Glykokalix) von Erythrozyten.

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Januar 2010 um 15:42 Uhr bearbeitet.

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