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Gelbkörperschwäche

Version vom 22. Oktober 2015, 16:59 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Corpus-luteum-Insuffizienz

1 Definition

Eine Gelbkörperschwäche bezeichnet eine verkürzte Gelbkörperphase mit gleichzeitig verringertem Progesteron-Spiegel.

2 Ursachen

Ausgelöst werden kann die Gelbkörperschwäche durch einen dauerhaft erhöhten Prolaktinspiegel. Prolaktin stimuliert die Ausschüttung von Dopamin durch positive Rückkopplung. Der erhöhte Dopaminspiegel bewirkt nun nicht nur eine Hemmung der Prolaktinbildung sondern er hemmt auch die Ausschüttung von GnRH, FSH und LH. Wie bei der Laktationsamenorrhoe ist nun die hormonelle Regulation des Menstruationszyklus gestört.

3 Folgen

Die Corpus-luteum-Insuffizienz ist eine häufige Ursache für die Unfruchtbarkeit der Frau.

Diese Seite wurde zuletzt am 1. August 2017 um 15:23 Uhr bearbeitet.

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