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Gehtraining: Unterschied zwischen den Versionen

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Gehstreckentraining oder Gefäßtraining:die Basistherapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit ([[pAVK]])
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''Synonym: Gehstreckentraining''
  
*Dieses Training wird drei Mal täglich, 30 Minuten bis 1 Stunde trainieren.
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==Definition==
*Gehen Sie einfach bis Schmerzen, dann bleiben Sie stehen und machen  eine Pause bis zur völligen Schmerzfreiheit.
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Als '''Gehtraining''' werden Übungen zur Verbesserung der Durchblutungssituation als [[Physiotherapie|physiotherapeutische]] Basistherapie der [[periphere arterielle Verschlusskrankheit|peripheren arteriellen Verschlusskrankheit]] (pAVK) bezeichnet.
*Steigern Sie beim Gehen leicht das Tempo gegenüber dem normalen Tempo
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**Gymnastik, Zehenstandsübungen, Ratschow-Training, Kniebeugen, Aqua Jogging und Nordic Walking sind gute Ergänzungen.
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==Hintergrund==
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Bei pAVK im Stadium II nach [[Fontaine]] bildet das Gehtraining die Grundlage der [[konservativ]]en, nichtmedikamentösen Behandlung. Durch spezielle, regelmäßige Übungen soll es zur verbesserten [[Perfusion]] der [[Extremität]]en mit Ausbildung von [[Kollaterale]]n kommen. Ziel ist es, die Beschwerden zu vermindern und die Gehstrecke zu verbessern.  
  
*Strukturiertes Gehtraining
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==Durchführung==
-regelmäßig und lebenslang durchführen
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Die Empfehlungen reichen von ca. 3 mal wöchentlich für 30–60 Minuten bis zu täglich für 1 bis 2 Stunden. Die Umsetzung hängt dabei insbesondere von der [[Compliance]] des Patienten ab.
-unter Anleitung hat die besten Erfolge
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Nach Ermittlung der individuellen Gehtrainingsstrecke wird ein Intervalltraining unter Anleitung durchgeführt. Sobald Schmerzen auftreten, soll sich der Patient ausruhen und anschließend die nächste Gehstrecke beginnen. Häufig erfolgt das Gehtraining in einer Sportgruppe ergänzend zum selbstständigen Training und zu weiteren Übungen (z.B. [[Ratschow-Training]], Aquajogging).
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[[Fachgebiet:Physiotherapie]]
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[[Tag:PAVK]]

Aktuelle Version vom 21. Oktober 2019, 19:30 Uhr

Synonym: Gehstreckentraining

1 Definition

Als Gehtraining werden Übungen zur Verbesserung der Durchblutungssituation als physiotherapeutische Basistherapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet.

2 Hintergrund

Bei pAVK im Stadium II nach Fontaine bildet das Gehtraining die Grundlage der konservativen, nichtmedikamentösen Behandlung. Durch spezielle, regelmäßige Übungen soll es zur verbesserten Perfusion der Extremitäten mit Ausbildung von Kollateralen kommen. Ziel ist es, die Beschwerden zu vermindern und die Gehstrecke zu verbessern.

3 Durchführung

Die Empfehlungen reichen von ca. 3 mal wöchentlich für 30–60 Minuten bis zu täglich für 1 bis 2 Stunden. Die Umsetzung hängt dabei insbesondere von der Compliance des Patienten ab.

Nach Ermittlung der individuellen Gehtrainingsstrecke wird ein Intervalltraining unter Anleitung durchgeführt. Sobald Schmerzen auftreten, soll sich der Patient ausruhen und anschließend die nächste Gehstrecke beginnen. Häufig erfolgt das Gehtraining in einer Sportgruppe ergänzend zum selbstständigen Training und zu weiteren Übungen (z.B. Ratschow-Training, Aquajogging).

Tags:

Fachgebiete: Physiotherapie

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Oktober 2019 um 21:12 Uhr bearbeitet.

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