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Ganglienblockade

Version vom 9. November 2019, 16:05 Uhr von Sven Erik Strunk (Diskussion | Beiträge)

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Als Ganglienblockade bezeichnet man die Inhibition der Reizübertragung in den Ganglien. Zum einen wird eine Ganglienblockade zur Therapie von chronischen Schmerzen genutzt. Bei diesen therapeutischen Blockaden wird in 2 Sitzungen, im Abstand von 1-3 Tagen ein langanhaltender analgesierender Wirkstoff appliziert.

Indikationen sind beispielsweise Morbus Sudeck, Phantomschmerzen, Postzosterneuralgien und neuropatische Schmerzen.

Beispiele für therapeutische Blockaden :

  • Ganglion cervicale superius (z.B bei Trigeminusneuralgie) mit Buprenorphin
  • Ganglion cervicothoracicum (Stellatum) mit Buprenorphin
  • Ganglien des Plexus Coeliacus (z.B bei chronischer Pankreatitis) mit Bupivacain
  • Lumbale Grenzstrangganglien (z.B bei Phantomschmerzen) mit Bupivacain


Zum anderen können vegetative Ganglien zur Blutdrucksenkung blockiert (z.B. durch Hexamethoniumbromid) werden, dieses Verfahren ist mittlerweile obsolet aufgrund des großen Nebenwirkungsspektrums.

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Fachgebiete: Anästhesiologie

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