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Gamma-Motoneuron: Unterschied zwischen den Versionen

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y-Motoneurone sind multipolare [[Nervenzelle]]n. Sie erhalten Konvergenzen absteigender Projektionsfasern aus supraspinalen Zentren und stehen somit unter supraspinaler Kontrolle. sind nicht unter supraspinler kontrolle
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y-Motoneurone sind multipolare [[Nervenzelle]]n. Sie erhalten Konvergenzen absteigender Projektionsfasern aus supraspinalen Zentren und stehen somit unter supraspinaler Kontrolle. sind nicht außschließlich unter supraspinler Kntrolle. Auch Prozesse der unteren motrischen Neurone ohne ansteurung des Gehinrs
  
 
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Version vom 31. August 2009, 20:22 Uhr

Synonyme: Gamma-Motoneuron, g-Motoneuron, Fusimotoneuron

1 Definition

y-Motoneurone sind motorische Neurone, deren Zellkörper (Perikarya) im Rückenmark lokalisiert sind. Sie innervieren die intrafusalen Muskelfasern der Muskelspindeln. In diesem Zusammenhang werden sie auch als "Fusimotoneurone" bezeichnet.

2 Anatomie

Die Perikarya der y-Motoneurone sind ebenso wie die α-Motoneurone innerhalb der Lamina IX des Rückenmarkvorderhorns (Cornu anterius medullae spinalis) lokalisiert. Ihre myelinisierten Axone (Ay-Fasern) treten als Wurzelfasern (Fila radicularia anteriora) aus dem Sulcus anterolateralis beidseits aus dem Rückenmark aus. Gemeinsam mit den motorischen Aα-Fasern der α-Motoneurone bilden sie den motorischen Anteil der Spinalnerven. Innerhalb der aus den Spinalnerven entspringenden peripheren Nerven ziehen sie zu den Skelettmuskeln. Ay-Fasern sind mit einer Nervenleitgeschwindigkeit von 20-50m/s relativ langsam leitende Fasern.

siehe auch Tabelle "Faserklassen" unter Artikel: Axon

3 Histologie

y-Motoneurone sind multipolare Nervenzellen. Sie erhalten Konvergenzen absteigender Projektionsfasern aus supraspinalen Zentren und stehen somit unter supraspinaler Kontrolle. sind nicht außschließlich unter supraspinler Kntrolle. Auch Prozesse der unteren motrischen Neurone ohne ansteurung des Gehinrs

4 Physiologie

Die Fasern der y-Motoneurone innervieren die Pole der Kernsack- und Kernkettenfasern der Muskelspindeln. Durch Kontraktion der Spindelpole entsteht ein Zug der Fasern in beide Richtungen. Der sensibel innervierte äquatoriale Anteil der Muskelspindel wird gedehnt. Sensible Klasse Ia- und II-Fasern leiten den Dehnungsreiz an α-Motoneurone, die den Muskeldehnungsreflex (Muskeleigenreflex) induzieren.

y- Motoneurone erfüllen zwei Funktionen:

  • Sie regulieren durch die spezifisch abgestufte Vorspannung der intrafusalen Muskelfasern die Sensibilität der Muskelspindeln.
  • Sie induzieren die Muskelkontraktion durch Auslösung des Muskeleigenreflexes.

Letzteres geschieht durch die Aktivierung der y-Motoneuronen durch deszendierende Fasern supraspinaler Zentren. Der gesamte Vorgang wird als y-Spindelschleife bezeichnet.

Diese Seite wurde zuletzt am 17. November 2019 um 20:53 Uhr bearbeitet.

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