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Galantamin

Version vom 9. Oktober 2016, 14:48 Uhr von Xaver Skibbe (Diskussion | Beiträge)

Synonym: Galanthamin
Handelsname: Reminyl ® u.a.

1 Definition

Galantamin ist ein AChE-Inhibitor, welcher zur Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz eingesetzt wird.

2 Wirkung

Galantamin ist ein tertiäres Alkaloid aus dem kaukasischen Schneeglöckchen (Galanthus nivalis L. und Galanthus woronowii Lozinsk.) und hemmt selektiv, kompetitiv und reversibel die Acetylcholinesterase. Zudem verstärkt Galantamin die intrinsische Aktivität von Acetylcholin (ACh) an nicotinergen Rezeptoren als positiver allosterischer Modulator. Dadurch wird der Abbau von ACh verlangsamt und die Affinität von vorhandenem ACh zum Rezeptor erhöht.

Somit lässt sich eine Verbesserung der bei Alzheimererkrankung beeinträchtigten cholinergen Errgegungsübertragung erzielen, was allerdings nur eine Verlangsamung der Krankheits-Symptome bewirkt.

3 Nebenwirkungen

Sehr häufig sind gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen zu beobachten. Weitere typische UAW können sein:

reduzierter Appetit

Halluzination

Depression

Kopfschmerz

Müdigkeit

Somnolenz

Asthenie

Lethargie

Bradykardie

Tremor

Hypertonie

Synkope

Schwindel

Abdominalschmerzen

Diarrhö

Gewichtsabnahme

Dyspepsie

Muskelkrämpfe

erhöhte Sturzgefahr

Tags:

Fachgebiete: Arzneimittel

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Oktober 2016 um 15:41 Uhr bearbeitet.

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