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Funktionelle Residualkapazität: Unterschied zwischen den Versionen

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Die funktionelle Residualkapazität ist die Summe aus [[Residualvolumen]] und [[exspiratorisches Reservevolumen|exspiratorischem Reservevolumen]] und entspricht damit dem [[endexspiratorisches Lungenvolumen|endexspiratorischen Lungenvolumen]] (EELV). Sie kann beispielsweise mit der [[Heliumverdünnungsmethode]] bestimmt werden.
 
Die funktionelle Residualkapazität ist die Summe aus [[Residualvolumen]] und [[exspiratorisches Reservevolumen|exspiratorischem Reservevolumen]] und entspricht damit dem [[endexspiratorisches Lungenvolumen|endexspiratorischen Lungenvolumen]] (EELV). Sie kann beispielsweise mit der [[Heliumverdünnungsmethode]] bestimmt werden.
 
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Bei der Atmung durchmischt sich das durch die funktionelle Residualkapazität repräsentierte Lungenvolumen ständig mit der eingeatmeten Umgebungsluft. Dieser Umstand wirkt wie ein Puffer, der die Schwankungen des [[Sauerstoffpartialdruck]]s zwischen [[Inpiration]] und [[Exspiration]] nivelliert. Der [[Sauerstoffpartialdruck]] in den [[Alveole]]n ist dadurch niedriger und der CO<sub>2</sub>-Partialdruck höher als in der Frischluft.
 
[[Fachgebiet:Pneumologie]][[Fachgebiet:Physiologie]]
 
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Version vom 30. Dezember 2007, 23:26 Uhr

Synonym: Funktionelles Reservevolumen, FRC, FRV, FRK

1 Definition

Die funktionelle Residualkapazität ist das Gasvolumen, welches nach einer normalen Exspiration in Ruhe noch in den Lungen verbleibt.

2 Hintergrund

Die funktionelle Residualkapazität ist die Summe aus Residualvolumen und exspiratorischem Reservevolumen und entspricht damit dem endexspiratorischen Lungenvolumen (EELV). Sie kann beispielsweise mit der Heliumverdünnungsmethode bestimmt werden.

Bei der Atmung durchmischt sich das durch die funktionelle Residualkapazität repräsentierte Lungenvolumen ständig mit der eingeatmeten Umgebungsluft. Dieser Umstand wirkt wie ein Puffer, der die Schwankungen des Sauerstoffpartialdrucks zwischen Inpiration und Exspiration nivelliert. Der Sauerstoffpartialdruck in den Alveolen ist dadurch niedriger und der CO2-Partialdruck höher als in der Frischluft.

Diese Seite wurde zuletzt am 24. August 2015 um 16:31 Uhr bearbeitet.

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