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Foramen obturatum: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Foramen obturatum wird durch die beiden [[Schambeinast|Schambein]]-  und [[Sitzbeinast|Sitzbeinäste]] gebildet. Beim Mann ist es groß und von ovaler Form, bei der Frau kleiner und eher dreieckig. Das Foramen wird von einem dünnen, unebenen Kochenrand begrenzt, an dem eine dicke Fasermembran, die [[Membrana obturatoria]] ansetzt. Sie verschließt das Foramen, woher sie auch ihren Namen hat.
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Das Foramen obturatum wird durch die beiden [[Schambeinast|Schambein]]-  und [[Sitzbeinast|Sitzbeinäste]] gebildet. Beim Mann ist es groß und von ovaler Form, bei der Frau kleiner und eher dreieckig. Das Foramen wird von einem dünnen, unebenen Kochenrand begrenzt, an dem eine dicke Fasermembran, die [[Membrana obturatoria]] ansetzt. Sie verschließt das Foramen obturatum, woher dieses auch ihren Namen hat.
  
 
Oberhalb des Foramen obturatum sieht man an der Innenseite des Beckens eine Knochenrinne, den [[Sulcus obturatorius]], der schräg nach [[medial]] und [[kaudal]] läuft. Er bildet mit Teilen der Membrana obturatoria den [[Canalis obturatorius]]. Durch diesen Kanal laufen folgende Strukturen aus dem Becken zum [[Bein]]:
 
Oberhalb des Foramen obturatum sieht man an der Innenseite des Beckens eine Knochenrinne, den [[Sulcus obturatorius]], der schräg nach [[medial]] und [[kaudal]] läuft. Er bildet mit Teilen der Membrana obturatoria den [[Canalis obturatorius]]. Durch diesen Kanal laufen folgende Strukturen aus dem Becken zum [[Bein]]:

Version vom 11. November 2016, 19:34 Uhr

Synonyme: Hüftloch, Foramen obturatorium
von lateinisch: obturatum - verstopft

Englisch: obturator foramen

1 Definition

Das Foramen obturatum ist eine große Öffnung des Beckens zwischen dem Schambein (Os pubis) und dem Sitzbein (Os ischii).

2 Anatomie

Das Foramen obturatum wird durch die beiden Schambein- und Sitzbeinäste gebildet. Beim Mann ist es groß und von ovaler Form, bei der Frau kleiner und eher dreieckig. Das Foramen wird von einem dünnen, unebenen Kochenrand begrenzt, an dem eine dicke Fasermembran, die Membrana obturatoria ansetzt. Sie verschließt das Foramen obturatum, woher dieses auch ihren Namen hat.

Oberhalb des Foramen obturatum sieht man an der Innenseite des Beckens eine Knochenrinne, den Sulcus obturatorius, der schräg nach medial und kaudal läuft. Er bildet mit Teilen der Membrana obturatoria den Canalis obturatorius. Durch diesen Kanal laufen folgende Strukturen aus dem Becken zum Bein:

Fachgebiete: Leibeswand

Diese Seite wurde zuletzt am 3. Februar 2017 um 17:03 Uhr bearbeitet.

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