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Bei Kindern, Jugendlichen sowie Frauen im gebärfähigen Alter bestehen Kontraindikationen, ebenso bei schweren Funktionsstörungen von Leber oder Nieren. Fluoride können Unverträglichkeiten im Bereich von [[Magen]] und [[Darm]] hervorrufen, bei längerer Anwendung auch [[Gelenk]]schmerzen und -schwellungen im Bereich der Beine.
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Atomares Fluor gilt als das reaktionsfreudigste Element und verhält sich dementsprechend äußerst aggressiv.

Version vom 6. Januar 2006, 00:45 Uhr

Fluor ist das chemische Element mit der Ordnungszahl 9 und einer Atommasse von 19.00u, ein gasförmiges Halogen. Seine Salze werden "Fluoride" genannt.

Bei der Therapie der Osteoporose wirken Fluoride überwiegend durch Stimulation der Osteoblasten. Dadurch wird die Knochenmasse vermehrt.

In der Zahnheilkunde werden Fluoride zur Prophylaxe einer Karies verwendet (Fluordierung).

Erhältlich sind Tabletten mit Natriumfluorid oder mit Dinatriumfluorophosphat. Sie sind zugelassen bei primärer Osteoporose, teilweise auch bei sekundären Formen wie der Steroidosteoporose.

Bei Kindern, Jugendlichen sowie Frauen im gebärfähigen Alter bestehen Kontraindikationen, ebenso bei schweren Funktionsstörungen von Leber oder Nieren. Fluoride können Unverträglichkeiten im Bereich von Magen und Darm hervorrufen, bei längerer Anwendung auch Gelenkschmerzen und -schwellungen im Bereich der Beine.

Atomares Fluor gilt als das reaktionsfreudigste Element und verhält sich dementsprechend äußerst aggressiv.

Fachgebiete: Arzneimittel, Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 17. April 2013 um 11:28 Uhr bearbeitet.

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