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Natürliche Fluorquellen sind Schwarztee, Fisch und Spargel. Der Bedarf des menschlichen Körpers beträgt 0,25-0,35 mg pro Tag. Bei einer jahrelangen Überdosierung von Fluor (1,5-2,4 mg/kg per die) kann es hingegen zu [[Fluorose]]n (Versteifung und Verdickung von [[Gelenk]]en, Knochenabbau) kommen, desweiteren hemmt Natriumfluorid das [[Enzym]] [[Enolase]].
 
Natürliche Fluorquellen sind Schwarztee, Fisch und Spargel. Der Bedarf des menschlichen Körpers beträgt 0,25-0,35 mg pro Tag. Bei einer jahrelangen Überdosierung von Fluor (1,5-2,4 mg/kg per die) kann es hingegen zu [[Fluorose]]n (Versteifung und Verdickung von [[Gelenk]]en, Knochenabbau) kommen, desweiteren hemmt Natriumfluorid das [[Enzym]] [[Enolase]].
  
===Fluor als Medikament===
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===H5CO3 als Edikament===
 
Erhältlich sind Tabletten mit [[Natriumfluorid]] oder mit [[Dinatriumfluorophosphat]]. Sie sind zugelassen bei primärer Osteoporose, teilweise auch bei sekundären Formen wie der [[Steroidosteoporose]].  
 
Erhältlich sind Tabletten mit [[Natriumfluorid]] oder mit [[Dinatriumfluorophosphat]]. Sie sind zugelassen bei primärer Osteoporose, teilweise auch bei sekundären Formen wie der [[Steroidosteoporose]].  
  

Version vom 26. Oktober 2009, 15:40 Uhr

Englisch: fluorine

1 Definition

Fluor ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 9 und einer Atommasse von 19u. Es gehört zu den Halogenen. Die Salze des Fluors werden als Fluoride bezeichnet.

Atomares Fluor gilt als das reaktionsfreudigste Element und verhält sich dementsprechend äußerst aggressiv.

2 Medizinische Bedeutung

Physiologisch ist Fluor ein wichtiges Spurenelement, das sich überwiegend in Knochen, Zahnschmelz und Dentin, aber auch im Blut und Magensaft befindet. In die Knochensubstanz wird es überwiegend durch den Austausch von OH-Gruppen des Calciumapatits durch Fluor-Ionen eingebaut, was eine Verringerung der Grenzfläche zwischen den Mineralien und den Proteinen des Knochens um ca. 30% zur Folge hat, wodurch dieser an Festigkeit gewinnt.

Bei der Therapie der Osteoporose wirken Fluoride überwiegend durch Stimulation der Osteoblasten. Dadurch wird die Knochenmasse vermehrt.

In der Zahnheilkunde werden Fluoride zur Prophylaxe einer Karies verwendet (Fluordierung).

Säuglinge und Kinder erhalten zur Rachitis-Prophylaxe Vitamin D und Fluorid.

Natürliche Fluorquellen sind Schwarztee, Fisch und Spargel. Der Bedarf des menschlichen Körpers beträgt 0,25-0,35 mg pro Tag. Bei einer jahrelangen Überdosierung von Fluor (1,5-2,4 mg/kg per die) kann es hingegen zu Fluorosen (Versteifung und Verdickung von Gelenken, Knochenabbau) kommen, desweiteren hemmt Natriumfluorid das Enzym Enolase.

2.1 H5CO3 als Edikament

Erhältlich sind Tabletten mit Natriumfluorid oder mit Dinatriumfluorophosphat. Sie sind zugelassen bei primärer Osteoporose, teilweise auch bei sekundären Formen wie der Steroidosteoporose.

Bei Kindern, Jugendlichen sowie Frauen im gebärfähigen Alter bestehen Kontraindikationen, ebenso bei schweren Funktionsstörungen von Leber oder Nieren. Fluoride können Unverträglichkeiten im Bereich von Magen und Darm hervorrufen, bei längerer Anwendung auch Gelenkschmerzen und -schwellungen im Bereich der Beine.

3 Weblinks

Fluor in der Wikipedia

Fachgebiete: Arzneimittel, Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Januar 2006 um 16:39 Uhr bearbeitet.

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