Flimmerskotom

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Synonym: Amaurosis partialis fugax
Englisch: scintillating scotoma

1 Definition

Als Flimmerskotom bezeichnet man einen meist peripher beginnenden Gesichtsfeldausfall (Skotom) mit visuellen Sensationen wie Flimmern oder Blitzen.

2 Klinik

Der Gesichtsfeldausfall tritt meist zickzackförmig umgrenzt (sternförmige oder Festungsmauer-ähnliche Form wie Fortifikationen, Teichopsie) und kann sich rasch ausbreiten.

Das Flimmerskotom kann im Rahmen einer Migräne mit Aura auftreten. Es erscheint auf beiden Augen auf derselben Seite (homonym). Die Dauer des Skotoms liegt oft zwischen 20 und 30 Minuten. Bei der Augenmigräne können ähnliche visuellen Sensationen auftreten, jedoch in der Regel einseitig und von kürzerer Dauer.

Desweiteren kann ein Flimmerskotom mit Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen einhergehen (häufig aber auch ohne diese zusätzlichen Symptome). Gleichzeitig besteht oft auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit und andere Überempfindlichkeiten.

3 Ursachen

Die Ursache der Flimmerskotome ist nicht ausreichend geklärt. Man vermutet ursächlich Gefäßspasmen (ähnlich wie bei der Migräne). Flimmerskotome können auch nach längerem Arbeiten am Bildschirm auftreten.

4 Therapie

Flimmerskotome an sich sind in der Regel nicht behandlungsbedürftig.

5 Links

Autoren: https://flexikon.doccheck.com/de/index.php?title=Flimmerskotom&action=history

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Flimmerskotom

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Fachgebiete: Augenheilkunde, Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 16. April 2014 um 15:29 Uhr bearbeitet.

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