FlexiEssay: Autoimmunerkrankungen, das Wichtigste in Kürze

Version vom 19. Januar 2014, 19:43 Uhr von Freya Matthiessen (Diskussion | Beiträge)

Dieser Text ein so genannter FlexiEssay. So nennen wir Texte, die keinen lexikalischen Inhalt haben. FlexiEssays geben die persönliche Einschätzung des Autors wieder. Sie werden von uns nicht inhaltlich überprüft. Wie bei allen anderen Texten gilt: Lies dir den Artikel kritisch durch, vergleiche ihn mit anderen Publikationen und bilde dir eine eigene Meinung.

1 Definition

Oberbegriff für Krankheiten mit überschießender Immunreaktion auf körpereigenes Gewebe. Die Reaktion des Immunsystems auf nichtinfektiöse (körpereigene) Antigene verursacht drei Arten von medizinischen Problemen: Allergie, Autoimmunität und Transplantatabstoßung. Diese Immunantworten haben viele gemeinsame Eigenschaften, denn allen liegen die normalen Mechanismen der erworbenen Immunität zugrunde.[1]

2 Ursachen

  • Unbekannt
  • Genetische Disposition.

3 Pathophysiologie

Das Immunsystem unterscheidet nicht zwischen eigenen und körperfremden Membranproteinen (z.B. von anderen Menschen, Bakterien, Viren oder Würmern). Beim Gesunden funktioniert die Unterscheidung mittels MHC-Proteinen (Major Histocompatibility Complex). Es gibt zwei Typen von MHC-Proteinen: MHC-Klasse-I-Moleküle kommen auf allen kernhaltigen Zellen des Körpers vor. MHC-Moleküle der Klasse II kommen dagegen ausschließlich auf der Oberfläche von Antigen-präsentierenden Zellen z. B. Gedächtniszellen vor.

4 Klassifikation

4.1 Organspezifisch

Neuromuskuläre Transmissionsstörung: Lambert-Eaton-Syndrom (Muskelschwäche / quergestreifte Muskulatur, autonome Störungen, Hirnnervensymptome) Myasthenia gravis (Muskelschwäche / quergestreifte Muskulatur, Hirnnervensymtome)


4.2 Systemisch

4.3 Intermediär

  • Sarkoidose (Bindegewebserkrankung mit Granulombildung in Lymphknoten, Lunge, Leber, Augen)
  • Reiter-Syndrom (Konjunktivitis, Urethritis, Arthritis = Can’t see, can’t pee, can’t climb a tree)

Toxisch induziert

"D-Penicillamin und Chloroquin... können ... eine autoimmune AChR-AK-positive MG auslösen, die nach Absetzen reversibel ist (sicher weit unter 1 % aller Myasthenie-Patienten". D-Penicillamin" (DGN Diagnostik und Therapie der Myasthenia gravis und ds Lambert-Eaton-Syndroms, Stand Mai 2013)

α-Interferon, β-Interferon, Glatirameracetat, Etanercept führten in Einzelfällen zu einer Myasthenie: Reversibel nach Absetzen. (W. Köhler u.Prof. Dr. med. J.P. Sieb: "Myasthenia gravis" uni-med 2012)

5 Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft für Autoimmun-Erkrankungen e.V.

6 Hinweise

FlexiEssays geben die persönliche Einschätzung des Autors wieder, die nicht notwendigerweise mit der allgemeinen Lehrmeinung kongruent ist.


für intermediär - toxisch induziert:

DGN Diagnostik und Therapie der Myasthenia gravis und des Lambert-Eaton-Syndroms, Stand Mai 2013. W. Köhler u.Prof. Dr. med. J.P. Sieb: "Myasthenia gravis" uni-med 2012.

Neuromuskuläre Transmissionsstörungen:

www.lems-mg.de + www.lambert-eaton-myasthenisches-syndrom.de

Fachgebiete: Innere Medizin

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