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Fettgewebe

Version vom 26. Februar 2016, 10:05 Uhr von Nicht mehr aktiv :-( (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Als Fettgewebe bezeichnet man das entwicklungsgeschichtlich aus dem retikulären Bindegewebe hervorgehende spezialisierte Gewebe, das verschiedenen Funktionen dient.

2 Einteilung

Nach der Funktion des Fettgewebes unterscheidet man:

3 Histologie

Das Fettgewebe besteht aus Adipozyten, die in ein lockeres Fasergerüst eingebaut sind. Je nach Art des Fettgewebes weisen die Fettzellen eine große, mit Lipiden gefüllte oder mehrere, kleinere Vakuolen auf und variieren in der Farbe. Braunes Fettgewebe wird zur Wärmeerzeugung verwendet, weißes bzw. gelbes Fettgewebe bildet das Speicherfett.

4 Funktion

Fettgewebe dient einer Fülle von Aufgaben innerhalb des Organismus:

Fettgewebe wird mittlerweile als eigenständiges endokrines Organ wahrgenommen, weil es eine Vielzahl von Signalmolekülen, auch Adipokine genannt, produziert und sezerniert. Dazu gehören Hormone wie Leptin oder Adiponektin, die an der Regulation des Hungergefühls und des Blutzuckerspiegels beteiligt sind. Viszeralfett hat eine besonders hohe endokrine Aktivität.

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Fachgebiete: Histologie

Diese Seite wurde zuletzt am 28. April 2020 um 13:17 Uhr bearbeitet.

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