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* '''Pädiatrie''': Beim [[Säugling]] ist die Fechterstellung [[physiologisch]]er Ausdruck der neuronalen Entwicklung und ab der 6.-7. Woche zu beobachten. Dabei gilt die Abgrenzung vom [[pränatal]] angelegten [[asymmetrischer tonischer Nackenreflex|asymmetrischen tonischen Nackenreflex]] (ATNR), bei dem zusätzlich Faustschluss und Spitzfußhaltung der gesichtsseitigen Körperseite auftreten. Auslösender Stimulus ist die passive Drehung des Kopfes in Rückenlage.  
 
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* '''Neurologie''': Die unwillkürliche Einnahme der Fechterstellung kann neuropathologischer Ausdruck eines [[persistierend]]en ATNR in Folge zentralnervöser Schädigung ([[infantile Zerebralparese]]) oder einer supplementär motorischen [[Frontallappenepilepsie]] sein.
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[[Tag:Körperhaltung]]
 
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Aktuelle Version vom 5. Oktober 2017, 14:53 Uhr

Englisch: fencer´s stance

1 Definition

Als Fechterstellung bezeichnet man in der Pädiatrie und Neurologie die Einnahme einer fechterähnlichen Körperhaltung. Der Kopf ist zur Seite gedreht, wobei die dem Gesicht zugewandten Extremitäten extendiert und die Extremitäten der kontralateralen Seite gebeugt werden.

2 Vorkommen

  • Pädiatrie: Beim Säugling ist die Fechterstellung physiologischer Ausdruck der neuronalen Entwicklung und ab der 6.-7. Woche zu beobachten. Dabei gilt die Abgrenzung vom pränatal angelegten asymmetrischen tonischen Nackenreflex (ATNR), bei dem zusätzlich Faustschluss und Spitzfußhaltung der gesichtsseitigen Körperseite auftreten. Auslösender Stimulus ist die passive Drehung des Kopfes in Rückenlage.
  • Neurologie: Die unwillkürliche Einnahme der Fechterstellung kann neuropathologischer Ausdruck eines persistierenden ATNR in Folge zentralnervöser Schädigung (infantile Zerebralparese) oder einer supplementär motorischen Frontallappenepilepsie sein.

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