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Exzitotoxizität

Version vom 14. April 2017, 11:46 Uhr von Oliver Paul (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Als Exzitotoxizität bezeichnet man die Schädlichkeit von Neurotransmittern (insbesondere Glutamat bzw. Kainsäure), die zu einer Reizüberflutung der Nervenzelle und damit zur Apoptose des Neurons führen.

2 Pathophysiologie

Die Überaktivierung von NMDA- so wie von AMPA-Rezeptoren durch erhöhte Glutamatkonzentration im synaptischen Spalt führen zum extrem hohen Kalziumspiegeln in der postsynaptischen Zelle. Die langanhaltende hohen Kalziumkonzentration im Neuron führt zur Aktivierung von Enzymen wie Phospholipase, Endonuklease und Protease, welche wiederum die Zellstrukturen beschädigen und somit die Zelle in die Apoptose treiben. Stoffe wie z.B. Kainsäure und NMDA sprechen die selben Rezeptoren an und lösen somit den gleichen Mechanismus aus.

3 Vorkommen

Krankheiten bei denen Schädigung der Nervenzellen durch den oben beschriebenen Mechanismus entstehen sind:

Fachgebiete: Pathologie

Diese Seite wurde zuletzt am 14. April 2017 um 11:46 Uhr bearbeitet.

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