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Exsudative Gastroenteropathie

Version vom 10. Mai 2014, 15:33 Uhr von Tareq Buqai (Diskussion | Beiträge)

1 Definition

Die Exsudative Gastroenteropathie bezeichnet keine Erkrankung als solches, sondern stellt einen Sammelbegriff für jene Störungsbilder dar, in dessen Rahmen es im Bereich des Gastrointestinaltraktes zu einem pathologischen Verlust von Proteinen kommt. Diese hohen Eiweißverluste ergeben sich aus einer abnormalen Resorption von Eiweißen im Bereich der Magenschleimhaut und der Schleimhaut des Darmsystems.

2 Klassifikation

Die Exsudative Gastroenteropathie ist an sich keine Bezeichnung für eine Krankheit, vielmehr für einen Zustand, dem eine ganze Reihe von Grunderkrankungen zu Grunde liegen könne, die später noch genannt werden.

3 Pathologie

Allen Bildern der Exsudativen Gastroenteropathie ist gemeinsam, dass es zu einem dekompensierbaren Lymphstau kommt.

4 Symptome

Es kommt zu starken, wässrigen Durchfällen in Kombination mit einer starken, unerklärlichen Gewichtsreduktion. Häufig treten Ödeme auf und es kommt zu einer Symptomatik im Sinne eines ausgeprägten Malabsorptionssyndroms.

5 Diagnose

Die Diagnostik richtet sich zunächst einmal nach der zu Grunde liegenden Erkrankung. Allen Formen der Exsudativen Gastroenteropathie ist jedoch der niedrige Spiegel an Serumproteinen. Besonders betroffen sind die Globuline (mit Ausnahme IgE) und das Albumin.

6 Grunderkrankungen

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Mai 2014 um 15:33 Uhr bearbeitet.

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