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Exspiration

Version vom 31. Dezember 2007, 18:38 Uhr von Dr. Frank Antwerpes (Diskussion | Beiträge)

von lateinisch: exspirare - ausatmen
Synonyme: Ausatmung, Exspiratio
Englisch: expiration, exhalation

1 Definition

Als Exspiration bezeichnet man die Phase des Atemzyklus, in der die Atemluft wieder aus Lunge und Atemwegen entfernt wird.

2 Physiologie

Die Exspiration erfolgt unter Ruhebedingungen durch die Elastizität von Lunge und Brustkorb sowie durch die Entspannung des Zwerchfells. Die forcierte Exspiration kann auch unter willentlicher Zuhilfenahme der Atemmuskulatur, besonders der Musculi intercostales, sowie der Atemhilfsmuskulatur erfolgen.

Bei einer normalen Exspiration wird nur ein Teil des Gases, das ausgeatmet werden könnte, aus der Lunge entleert. Das in der Lunge verbleibende Gasvolumen bezeichnet man als endexspiratorisches Lungenvolumen oder funktionelle Residualkapazität. Sie setzt sich aus einem durch weitere Abstrengung noch ausatembaren Teil, dem exspiratorischen Reservevolumen und einem nicht abatembaren Teil, dem Residualvolumen zusammen.

3 Klinik

Bei obstruktiven Lungenerkrankungen ist die Exspiration durch eine Verengung und/oder Verlegung der Atemwege erschwert. Dadurch kommt es zu einer verlangsamten Ausatmung und zu einer Überblähung der Lunge. Eine quantitative Messung der Bewegten Gasvolumina bei der Exspiration findet im Rahmen Lungenfunktionsdiagnostik (z.B. bei der Spirometrie) statt.

siehe auch: Inspiration

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Fachgebiete: Physiologie, Pneumologie

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