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Exanthema subitum: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei manchen Patienten kann durch die Infektion mit HHV-6 eine [[neurologisch]]e Symptomatik mit Lethargie, Erschöpfung und Irritabilität auftreten. In diesen Fällen kann die klinische Abgrenzung zur [[Meningitis]] des Kleinkindes schwierig sein.
  
Ein [[Fieberkrampf]] als Komplikation kann auftreten. Selten kann es nach HHV-6-Infektion auch zu dezenten Residuen im Sinne eines [[Fatigue-Syndrom]]s kommen. Betroffene Kinder sind häufig noch längere Zeit nach dem Infekt abgeschlagen und weisen eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit auf.
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Ein [[Fieberkrampf]] als Komplikation kann auftreten. Selten kann es nach HHV-6-Infektion (auch bei [[HHV-8]]) auch zu dezenten Residuen im Sinne eines [[Fatigue-Syndrom]]s kommen. Betroffene Kinder sind häufig noch längere Zeit nach dem Infekt abgeschlagen und weisen eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit auf.
  
 
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Eine spezifische Therapie ist nicht erforderlich. Bei noch bestehendem Fieber kann eine Fiebersenkung mit [[Paracetamol]] oder [[NSAR]] (z.B. [[Ibuprofen]] als Saft) erfolgen.
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[[Fachgebiet:Kinderheilkunde]]

Version vom 12. Dezember 2007, 18:16 Uhr

Synonym: Dreitagefieber

1 Definition

Das Exanthema subitum ist eine mit Fieber und Exanthem einhergehende viral bedingte Erkrankung, im Kindesalter (Kinderkrankheit) auftritt.

2 Epidemiologie

Der Altersgipfel für das Exanthema subitum liegt zwischen 6. und 24. Lebensmonat. Die Erkrankung tritt in der Regel sporadisch auf und kann durch Tröpfcheninfektion übertragen werden.

3 Ätiologie

Das Exanthema subitum wird durch Infektion mit dem humanen Herpesvirus 6 (HHV-6) verursacht.

4 Symptomatik

Typischerweise geht dem Exanthem eine 3-5 Tage andauernde Krankheitsphase mit Fieber und leichten respiratorischen (z.B. Husten) und/oder gastrointestinalen Beschwerden (z.B. Durchfall) voraus. Nach Abfall des Fiebers kommt es zur Ausbildung eines meist diskret ausgeprägten, stammbetonten Exanthems. Das Exanthem verschwindet in der Regel innerhalb von 3 Tagen.

Das vorausgehende Fieber und die Erkältungssymptomatik können auch sehr diskret sein und nahezu asymptomatisch verlaufen, sodass das Exanthem scheinbar unvermittelt auftaucht.

Bei manchen Patienten kann durch die Infektion mit HHV-6 eine neurologische Symptomatik mit Lethargie, Erschöpfung und Irritabilität auftreten. In diesen Fällen kann die klinische Abgrenzung zur Meningitis des Kleinkindes schwierig sein.

Ein Fieberkrampf als Komplikation kann auftreten. Selten kann es nach HHV-6-Infektion (auch bei HHV-8) auch zu dezenten Residuen im Sinne eines Fatigue-Syndroms kommen. Betroffene Kinder sind häufig noch längere Zeit nach dem Infekt abgeschlagen und weisen eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit auf.

5 Diagnostik

Die Diagnose eines Exanthema subitum wird meistens rein klinisch gestellt, wenn besorgte Eltern bei Ausbruch des Exanthems den Kinderarzt aufsuchen. Das Exanthem in Kombination mit der typischen Anamnese sprechen für ein Dreitagefieber.

Ein während des Fieberverlaufs bestimmtes Blutbild zeigt meistens eine für virale Erkrankungen von Kleinkindern typische Leukopenie.

In der Serologie sind spezifische Antikörper der Klassen IgG und IgM gegen HHV-6 nachweisbar.

6 Therapie

Eine spezifische Therapie ist nicht erforderlich. Bei noch bestehendem Fieber kann eine Fiebersenkung mit Paracetamol oder NSAR (z.B. Ibuprofen als Saft) erfolgen.

Diese Seite wurde zuletzt am 21. September 2017 um 23:15 Uhr bearbeitet.

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