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Erythrämie

Version vom 26. September 2012, 20:23 Uhr von Frank Seidel (Diskussion | Beiträge)

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Bei der Erythrämie, auch Erythroleukämie genannt, handelt es sich um eine Form der akuten myeloischen Leukämie. Sie entsteht durch eine Entartung des Bildungsprozesses der roten Blutkörperchen (Erythropoese). Pathologisch gesehen überwiegen mengenmäßig die Erythroblasten (Erythrozyten mit verkürzter Lebensdauer), welche auch Megaloblasten, aufgrund ihrer größenmäßigen Unterscheidung zu gesunden Zellen, genannt werden. Die Hauptsymptome sind Fieber sowie eine Vergrößerung von Milz und Leber. Desweiteren neigt der Patient aufgrund des einhergehenden Mangels an Blutblättchen (Thrombozyten) verstärkt zu Blutungen was häufig eine schwere Anämie mit sich bringt. Die Anfälligkeit zu Infektionen ist entsprechend hoch. Die Diagnose ist konform der anderen Arten von Leukämie (Blutbild und Knochenmark). Behandelt wird mit Zytostatika und Bluttransfusionen.

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Fachgebiete: Hämatologie, Onkologie

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