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Epidermis

Version vom 12. Juni 2007, 04:02 Uhr von 80.135.100.58 (Diskussion)

Synonym: Oberhaut
Englisch: epidermis

1 Definition

Die Epidermis ist die oberste, verhornende Epithelschicht der Haut (Integumentum commune), die gefäß- und nervenfrei ist.

2 Histologie

Die Epidermis ist aus einem mehrschichtigen, verhornenden Plattenepithel aufgebaut, das sich in mehrere Abschnitte gliedern lässt:

Die Epidermis besteht zu über 90% aus einer speziellen Zellart, den so genannten Keratinozyten. Sie sind die eigentlichen Epidermiszellen und werden durch spezielle Verbundstrukturen, die Desmosomen, zusammen gehalten.

3 Physiologie

Die gesunde Epidermis bildet durch ihren dichten Zellverbund eine für Mikroganismen normalerweise nicht überwindbare Barriere und erfüllt damit eine wichtige Schutzfunktion. Darüber hinaus ist sie in der Lage, sich durch verstärkte Verhornung funktionell an eine verstärkte mechanische Beanspruchung anzupassen. Die Dicke der Epidermis ist deshalb sehr variabel: Im Bereich der Augenlider beträgt sie nur 0,05 mm, im Bereich der Fußsohlen bis zu 2 mm oder mehr.

Diese Seite wurde zuletzt am 20. März 2021 um 13:10 Uhr bearbeitet.

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