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Endplattenpotential

Version vom 16. März 2020, 21:43 Uhr von Deniz Alkis (Diskussion | Beiträge)

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1 Defintion

Unter dem Endplattenpotential (EPP) versteht man ein sich elektrotonisch ausbreitendes Potential an der subsynaptischen Membran der motorischen Endplatte.

2 Entstehung

Das EPP entsteht nach der Bindung einer Vielzahl von Acetylcholin-Molekülen an ihre spezifischen nicotinischen ionotropen Acetylcholinrezeptoren der subsynaptischen Membran. Dadurch werden zum Rezeptor gehörende Ionenkanäle geöffnet und Na+ strömt ein und K+ aus. Die subsynaptische Membran wird depolarisiert und es resultiert daraus das Endplattenpotential. welches 5-20 ms andauert und eine Amplitude von 50 mV hat.

3 Bedeutung

Das EPP aktiviert im Sarkolemm spannungsgesteuerte Na+ und K+ Kanäle, wodurch ein Muskelaktionspotential ausgelöst wird. Dieses Aktionspotential der Muskulatur hat eine deutlich höhere Amplitude von 130 mV und hält bis zu 10 ms an. In unregelmäßigen Abständen können in der Nähe der motorischen Endplatte Potenziale mit einer sehr geringen Amplitude von 1-2 mV registriert werden, die sogenannten Miniatur-Endplattenpotentiale. Sie beruhen auf der Freisetzung jeweils eines Acetylcholin-Quantums mit ca. 5000-10000 Acetylcholin-Molekülen.

Diese Seite wurde zuletzt am 16. März 2020 um 21:43 Uhr bearbeitet.

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